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  • DE-10969 Berlin
  • 01/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-197832)

competition campus 2016


  • Gewinner Studentenarbeiten

    © Katrin Fleischer, Corinna Wiest

    Projekt
    Deployable Dome

    Studenten der Architektur
    Katrin Fleischer

    Verfasser
    Corinna Wiest , Katrin Fleischer

    In Zusammenarbeit mit:
    Universitäten/ Hochschulen: Technische Universität München (TUM), München (DE)
    Studierende: Corinna Wiest

    Preisgeld
    500 EUR

    Erläuterungstext
    Wir beschäftigten uns mit hybriden Strukturen aus elastischen Bauteilen und Membranen. Unser Ansatz bestand darin, die Kinematik in einem Scherensystem zu nutzen, um eine Membran-Fassade vorzuspannen. dies erreichten wir durch die Integration eines Biegeelements, welches die Bewegung der schere in einen Biegebogen übersetzt. Wir entwickelten einen Rotationsmechanismus, bei dem eine rautenförmige Wabenstruktur sich von Bogen zu Kuppel wandelt und so einen Seeigel-förmigen Pavillon schafft.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    „In experimenteller Herangehensweise eine wandelbare Tragstruktur entwickeln“ – Diese Aufgabenstellung haben Katrin Fleischer und Corinna Wiest, Masterstudentinnen der TU München so gut erfüllt, dass sie den ersten Preis in der Kategorie „Studentenarbeiten“ erhalten.
    Ihr Igel-förmiger Pavillon setzt sich aus gelenkigen Rauten zusammen, die wiederum durch die Kombination aus festen Seitenteilen, einem biegsamen Stab und einer elastischen Membran zusammengesetzt sind.
    „Das Interessante ist, dass es beweglich ist“ – lobt die Jury die Leistung der Architekturstudentinnen und verweist damit zugleich auf die größte Herausforderung des Konzepts: die sich wandelnde Geometrie vom geschlossenen zum geöffneten Zustand. Basierend auf der Kinematik des Scherensystems, wird aus dem zusammengeklappten Bogen im aufgeklappten Zustand eine Kuppel. Mit Hilfe eines parametrischen Modells können auch die letzten Schwierigkeiten behoben werden und die in der Membran auftretenden Zugkräfte halten sich selbst im Gleichgewicht.
    „Ein schön durchdachter und hervorragend ausgearbeiteter Leichtbau“, fasst Jurymitglied Phillip Eisenbach von der Technischen Universität Kassel das Urteil des Preisgerichts zusammen.