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  • DE-97070 Würzburg, DE-97070 Würzburg
  • 01/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-203021)

Neubau der Umweltstation


  • Anerkennung

    © © HENCHION REUTER ARCHITEKTE

    Tragwerksplaner
    EiSat GmbH, Eisenloffel, Sattler + Partner, Berlin (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: HENCHION REUTER ARCHITEKTEN, Berlin (DE), Dublin (IE)
    Landschaftsarchitekten: Marcel Adam Landschaftsarchitekten, Potsdam (DE)
    TGA-Fachplaner: HDH Ingenieurgesellschaft für technische Gebäudeausrüstung mbH, Berlin (DE), Waren (Müritz) (DE), Nürnberg (DE)
    Modellbauer: Katrin Helmbold l ArchitekturModellbau, Berlin (DE)
    Visualisierer: Bjorn Rolle - Visualisierungen, Berlin (DE)

    Preisgeld
    3.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Setzung eines 2-geschossigen, quadratischen Baukörpers orthogonal zur Bastionsmauer ist nachvollziehbar. Selbstverständlich bildet sich die Eingangssituation aus. Die Zonierung der Freianlagen in Parkfläche und Vorplatz ist grundsätzlich gut gelöst, jedoch wird der hohe Versiegelungsgrad kritisiert. Die Erschließung der oberen Gartenebene erscheint zu aufwendig.

    Der Zugang und die Zonierung der Erdgeschosssituation erscheint hinsichtlich räumlicher Großzügigkeit des Eingangs und Belichtung der Besprechungsräume nicht befriedigend. Auch der Zuschnitt der ersten beiden Büros ist durch den Aufzug eingeschränkt. Die Ausrichtung, Belichtung und Schaltbarkeit der Seminarräume im Obergeschoss wird sehr positiv gesehen. Die Zonierung in Seminartrakt und dienende Lager-/Sanitärzone ist nachvollziehbar und funktional; die getrennte Erschließbarkeit der Sanitärräume ist gegeben.

    Die Klarheit und Kompaktheit des Gebäudes und die einfache Bauweise lässt eine wirtschaftliche Erstellung und Betrieb des Gebäudes erwarten und entspricht den Anforderungen der Auslobung. Die Konstruktion und Materialwahl als durchgängiger Holzbau ist nachvollziehbar.

    Die Differenzierung der Fassade in Erd- und Obergeschoss ist schwer lesbar.
    Die geschlossene Gestalt des Obergeschosses zum Haupteingang wird kontrovers diskutiert.

    Energie
    Die Baukonstruktion zeichnet sich durch einen niedrigen Anteil an Grauer Energie aus.
    Das Energiekonzept ist konventionell. Die Grauwassernutzung ist positiv hervorzuheben.
    Die Beleuchtungssituation im EG Besprechungsraum durch den Lichthof dürfte Kunstlicht erfordern.

    Insgesamt stellt die Arbeit einen zurückhaltenden, aber angemessenen Beitrag zur Aufgabenstellung dar die jedoch innenräumlich in Teilbereichen Mängel aufweist.