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  • DE-91056 Erlangen, DE-90518 Altdorf
  • 01/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-221507)

Wohnbauflächenentwicklung "Am Klosterholz West"


  • 2. Preis

    Perspektive, © Schirmer Architekten + Stadtplaner

    Landschaftsarchitekten
    silands | Gresz + Kaiser Landschaftsarchitekten PartG mbB, Ulm (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Stadtplaner: SCHIRMER Architekten + Stadtplaner GmbH, Würzburg (DE)
    Visualisierer: Architektur & Zeichnung, München (DE)

    Preisgeld
    10.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Arbeit stellt ein eigener Baustein in der Siedlungsentwicklung von Steudach dar, die die Maßstäblichkeit aufnimmt, die Struktur aber neu hinzufügt.
    Die Erschließung ist sinnvoll und sparsam, wie aber auch flexibel, speziell in den Längen der Stichstraßen. Die anfänglich sensible Straßenraumbildung mit Grünanbindung und anschließendem Quartiersplatz lässt im Westen folglich nach.
    Die Wohnanger sind im Westen zu lang und werden ihrer Dimensionierung in örtlichen funktionalen Anforderungen (Müll) nicht gerecht.
    Die fußläufige Anbindung an das örtliche Wegenetz ist gut gelöst und findet die richtigen Anbindestellen.
    Die vorgeschlagene Dichte geht zu Lasten der öffentlichen Grünfläche.
    Daneben sind hierdurch auch die geforderten Lärmschutzflächenanteile nicht nachgewiesen.
    Der Versuch dem Lärmeintrag durch einen Wall lediglich im Westen des Quartiers nachzukommen ist löblich aber bei weitem nicht ausreichend.
    Die etwas schematisch wirkenden Siedlungstypologien sind in zwei Hofstrukturen aufgeteilt, die eine gute Aufenthaltsqualität ermöglichen und damit Nachbarschaften fördern.
    Die Anordnung des Geschosswohnungsbaus ist am Quartiersplatz an der richtigen Stelle und zieht den Verkehr nicht ins Quartier.
    Die angebotene Zweigeschossigkeit ist moderat und dem Ort angemessen, ohne zu große Gebäudelängen.
    Das vernetzende Grünkonzept liegt richtig auf den privaten Flächen und funktioniert auch ohne die angebotenen Bäume auf das freie Feld zu setzten.
    Die Spielfläche an der freien Landschaft ist dem Wall als Hügel zugeordnet und aus Immissionschutzgründen am richtigen Ort aber deutlich zu klein dimensioniert.
    Die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit ist aufgrund der Dichte gegeben und ermöglicht solare Gewinne.
    Das Sperrgrundstück ist integrierbar, benötigt aber einen größeren Umgriff und führt damit zum Wegfall von drei Wohngebäuden.
    Insgesamt stellt die Arbeit einen guten eigenständigen Strukturansatz dar, der flexibel auf Veränderungen reagieren kann, ohne das Grundkonzept zu verlassen.


INFO-BOX

Angelegt am 01.02.2016, 12:49
Zuletzt aktualisiert 18.02.2016, 09:40
Beitrags-ID 4-115418
Seitenaufrufe 155