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  • DE-10969 Berlin
  • 01/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-197832)

competition campus 2016


  • Innovationspreis 2016

    Frankfurt University of Applied Sceince | J. Beuscher, L. Aust, S. Biehl, M. Cicala, J. Dittmann, K. Gregurevic, M. Haas, E. Krücke, N. Lüer, I. Micorek, M. Simlesa, C. Sotgia, M. Vogel, N. Micheev, I. Cursio, A. Zgodzinski || Detailansicht, © Christoph Lison

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    Projekt
    SpacerFabric_Pavilion 1

    Studenten der Architektur
    Marianna Cicala

    In Zusammenarbeit mit:
    Universitäten/ Hochschulen: Frankfurt University of Applied Sciences, Frankfurt am Main (DE)
    Studenten der Architektur: Johanna Beuscher
    Studenten der Architektur: Lena Aust
    Studenten der Architektur: Sascha Biehl
    Studenten der Architektur: Jasmin Dittmann
    Studenten der Architektur: Katarina Gregurevic
    Studenten der Architektur: Michele Haas
    Studenten der Architektur: Edda Krücke
    Studenten der Architektur: Nina Lüer
    Studenten der Architektur: Ismena Micorek
    Studenten der Architektur: Maria Simlesa
    Studenten der Architektur: Chiara Sotgia
    Studenten der Architektur: Marie Vogel
    Studenten der Architektur: Natalie Micheev
    Studenten der Architektur: Isabella Cursio
    Studenten der Architektur: Alexandra Zgodzinski

    Preisgeld
    1.000 EUR

    Erläuterungstext
    Der SpacerFabric_Pavilion zeigt neue innovative Möglichkeiten des textilen Bauens unter Verwendung eines Verbundwerkstoffes aus Textilien und Schäumen. Erstmalig wurde eine selbsttragende Kuppelstruktur aus sogenannten Abstandstextilien entworfen und realisiert, deren konstruktive Stabilität durch eine Kombination von Falten und Teilausschäumen mehrlagiger Textilien erreicht wird. Der Werkstoff ist leicht, stabil, wärmedämmend, schallabsorbierend und transluzent und vereint optimal konstruktive wie haptische Eigenschaften. Der Experimentalpavillon zeigt darüber hinaus das gestalterische Potential des neuen Verbundmaterials aus wechselnd textil-fasrigen und geschäumt-porösen Anteilen. Aus einzelnen, pyramidenförmigen Textilmodulen mit geschäumten Verbindungsbereichen zwischen den Elementen entsteht so ein kuppelförmiger Raum, der weich, luftig und lichtdurchlässig zum Verweilen einlädt.

    Betreuung durch:
    Prof. Claudia Lüling
    Frankfurt University of Applied Sciences

    Beurteilung durch das Preisgericht

    „Das ist eine Technik die ich noch nicht kenne.“
    „Damit kann man eine Halle bauen, aus praktisch gar nichts.“
    „Man kann das auch weiter denken und daraus zum Beispiel mobile Pavillons erschaffen.“
    „Was ich wichtig finde ist, dass es mehrere Ebenen hat; das Schäumen, die komplexe Geographie, die Konfektionierung,...“
    Auch wenn der modulare Leichtbau aus Frankfurt viele Fragen offen lässt, negative Kommentare gab es zu diesem Projekt kaum.
    Die luftig leichte Atmosphäre, die unter der Kuppel entsteht, hat der Pavillon seinem ungewöhnlichen Material zu verdanken. Pyramidenförmige Textilmodule werden ausgeschäumt und bilden vor allem für den Leichtbau eine attraktive Alternative. Die Materialkombination bringt jedoch nicht nur Leichtigkeit mit sich: Sie ist laut Verfasser stabil, wärmedämmend, schallabsorbierend und lichtdurchlässig. Die ungewöhnliche Verbindung von textilen und porösen Anteilen führt zu einem druck- und zugstabilen Werkstoff, wodurch die Kuppelstruktur selbsttragend ist.
    Bei diesem Projekt gefiel den Juroren vor allem, dass sich die Macher von „Spacer-Fabric Pavilion“ auf unbekanntes Terrain begaben und etwas neues ausprobierten.


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