loading
  • DE-70771 Leinfelden-Echterdingen, DE-70771 Leinfelden-Echterdingen
  • 03/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-211242)

Neubau Bürogebäude Stadtwerke


  • ein 4. Preis

    Haupteingang von Südwesten, © Franke Seiffert Architekten BDA

    Architekten
    FRANKE SEIFFERT ARCHITEKTEN, Stuttgart (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    TGA-Fachplaner: IGW Ingenieure | Ingenieurgesellschaft für Haustechnik Wetzstein mbH, Herrenberg (DE)

    Preisgeld
    3.800 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Proportion des länglichen Baukörpers nimmt bei genauer Überprüfung exakt die Proportionen des Baufensters auf. Der Neubau markiert den östlichen Siedlungsrand von Leinfelden zur freien Landschaft, gleichzeitig entwickelt er einen Abschluss des Betriebsgeländes der Stadtwerke. Leider hat die Bindung an das Baufenster des B-Plans eine Gebäudestellung zur Folge, die wenig Richtungsbezüge zum Bestand aufbaut. Eine Arrondierung des Areals wird dennoch erreicht.

    Mit dem vollverglasten Baukörper zeigt das neue Gebäude eine hohe architektonische Qualität zur freien Landschaft, bzw. später zur neuen Umfahrung mit Kreisverkehr.

    Die Zweibund-Grundrisse sind optimal flexibel unterteilbar und bei unterschiedlichen Raumgrößen gut nutzbar. Alle Medien können über einen Doppelboden zu jeder Stelle der Räume geführt werden. Durch zwei Treppenhäuser sind die Fluchtwege gesichert und eine separate Erschließung der Mieträume erreicht.

    Das Kühl- und Heizsystem wird über ein BHKW mit Absorptionskältemaschine und damit eine wirtschaftliche Energieversorgung vorgeschlagen. Die Klimatisierung der Büroflächen im Sommer und Winter ist optimal gesichert.

    Für die spätere Umfahrung und der folglich hohen Verkehrsbelastung ist das Problem des Schallschutzes bereits berücksichtigt, leider nur bei Fensterlüftung auf der verkehrsarmen Fassadenseite. Zusätzlich zum Energiekonzept ist ein Sonnenschutz mit drehbaren Außenlamellen angedacht, der durch die Bauteilkühlung unterstützt wird. Beide Maßnahmen müssten einen guten sommerlichen Wärmeschutz und eine wirtschaftliche Energieversorgung sicherstellen. Durch die Verschattung durch Sonnenschutzlamellen wird auch die Bildschirmarbeit erleichtert.

    Insgesamt gelingt dem vorliegenden Entwurf durch die Gebäudestellung die architektonische Gestaltung und eine flexible Grundrissgestaltung einen guten Beitrag für die gestellte Aufgabe auf wenig spektakuläre Weise, bei Kennwerten in einem wirtschaftlich günstigen Bereich.