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  • DE-70771 Leinfelden-Echterdingen, DE-70771 Leinfelden-Echterdingen
  • 03/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-211242)

Neubau Bürogebäude Stadtwerke


  • ein 4. Preis

    kein Bild vorhanden
    Landschaftsarchitekten
    Jetter Landschaftsarchitekten, Stuttgart (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: harris + kurrle architekten bda Partnerschaft mbB, Stuttgart (DE)
    TGA-Fachplaner: Pfeil & Koch ingenieurgesellschaft GmbH & Co. KG, Stuttgart (DE), Köln (DE)
    Bauingenieure: Prof. Dr.-Ing. Stefan Peters, Stuttgart (DE)

    Preisgeld
    3.800 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Selbstbewusst markiert ein kompakter Solitärbaukörper stadträumlich den Abschluss des Baubetriebsgeländes und setzt als Landmarke ein sichtbares Zeichen in einer eher flachen gewerblichen Struktur. Dadurch entstehen starke räumliche Beziehungen zum Bauhof.

    Die deutliche Überschreitung der Baugrenze im Süden wird kritisch gesehen. Die LBO ist zwar eingehalten, jedoch kann die Baugrenzenüberschreitung zu einer notwendigen B-Plan Änderung führen. Der Haupteingang mit knappem Foyer wird hier folgerichtig an der Westseite des Gebäudes über eine leichte Faltung der Fassade situiert und bietet hier eine eindeutige Adressbildung. Die Parkierung in ein Baumfeld integriert liegt als Pufferzone zur lauten Strasse im Norden. Als Treffpunkt wird im Osten eine Freifläche mit Gärten den Mitarbeitern gewidmet. Der 5-geschossige Baukörper ist als Zweibund organisiert und wird an den Köpfen im Norden und Süden von Treppenhäuser gerahmt. Hier finden sich die beide Eingänge der Mitarbeiter und externen Mieter, die aus Nutzersicht gespiegelt sein sollten.

    Im Inneren folgt eine klare funktionale Gliederung, wobei die unteren drei Ebenen den Stadtwerken zugeteilt werden und die 3. und 4. Ebene als vermietbare Fläche angeboten wird. Die zwei getrennte Erschliessungen lassen hier eine hohe Flexibilität in der Vermietbarkeit erwarten. Die innere Organisation als ost-west gerichteter Zweibund in den Büroebenen ist flexibel bespielbar und sparsam organisiert. Hier werden aber bei den Einzelbüros sehr tiefe Raumzuschnitte bemängelt und müssten überdacht werden.

    Insgesamt zeigt die Arbeit sehr wirtschaftliche Kenndaten und ist schlüssig in Stahlbetonbauweise konstruiert. Die homogene Bandfassade im Wechselspiel aus oberflächenbündiger Verglasung und hellem Sichtbeton, verleihen dem Haus eine "technoide" Anmutung, die das Bild der "neuen Stadtwerke" auf einfache Weise nach Aussen transportiert.