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  • DE Hamburg-Hamm
  • 01/1996
  • Ergebnis
  • (ID 2-6795)

Wohngebäude Steinbeker Straße


  • 1. Preis

    Blick in die Gemeinschaftshalle

    Architekten
    czerner göttsch architekten architektur + stadtplanung, Hamburg (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Wettbewerb Entwurf Ausführungsplanung Projektleitung Alexandra Czerner Wettbewerb Mitarbeiter Anke Bahrs Entwurf - Ausführung Mitarbeiter : Esther Steinbrinck Sybille Wirtzbach

    Erläuterungstext
    Städtbauliches Konzept:

    Die bestehende Wohnbebauung zwischen Süderstraße, Osterbrook und Steinbeker Straße sowie die Neubebauung südlich der Steinbeker Straße werden als gemeinsames Quartier entwickelt, in dem Alt und Neu harmonisch zusammenwachsen können. Die neu interpretierte Zeilenbebauung an der Steinbeker Straße öffnet sich in Richtung Süden zum Wasser und lässt auch für die „zweite Reihe“ der Bebauung nördlich der Steinbeker Straße Blickbeziehungen zu. Somit wird eine Transparenz zum öffentlichen Park für das gesamte Quartier erreicht. Der Park wird für die gesamte Siedlung zum erlebbaren Quartierspark von Hamm-Süd.


    Architektonisches Konzept:

    Die Architektur interpretiert den Charakter und die Eigenart des Ortes. Nachbarschaften werden mit Wohngassen gebildet, die jeweils zwei Zeilen zu einem Solitär zusammenfassen. Sie erinnern in ihren Proportionen an kleinteilige Altstadtgassen. Durch die Anordnung der Baukörper orientieren sich alle Wohnungen gleichwertig zum Wasser und zur Parklandschaft. Durch die Zonierung der Grundrisse wird erreicht, dass von allen Aufenthaltsräumen (Schlaf- und Wohnzimmern) der direkte Blick auf den Flusslauf der Bille und den öffentlichen Park möglich ist. Die zentralen, begrünten Wohngassen laden zum Aufenthalt ein.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Das großzügige und einfache Grundsystem ist städtebaulich eindeutig, schafft große offene Freiräume und ermöglicht allen Wohnungen eine Blickbeziehung zur Bille. Die Zusammenfassung privater und öffentlicher Freiflächen stellt eine gelungene Lösung dar. Innovativ ist der Vorschlag, die Ost- und Westflügel der Wohngebäude über lediglich zwei offene Treppenanlagen, die einen transparenten Wetterschutz zur Hauptwindrichtung erhalten, zu erschließen.


INFO-BOX

Angelegt am
Zuletzt aktualisiert 17.08.2010, 11:13
Beitrags-ID 4-11808
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