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  • 2. Preis

    kein Bild vorhanden
    Brandschutzplaner
    Müller-BBM GmbH, Planegg/München (DE), Berlin (DE), Dresden (DE), Frankfurt (DE), Gelsenkirchen (DE), Hamburg (DE), Karlsruhe (DE), Köln (DE), Nürnberg (DE), Reutlingen (DE), Stuttgart (DE), Weimar (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Glass Kramer Löbbert Architekten, Berlin (DE)
    Bauphysiker, Tragwerksplaner: Dierks, Babilon und Voigt Ingenieurbüro für Tragwerksplanung, Berlin (DE)
    TGA-Fachplaner: WINTER Beratende Ingenieure für Gebäudetechnik, Düsseldorf (DE), Hamburg (DE), Berlin (DE)

    Preisgeld
    16.100 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Städtebaulich fügt sich der Baukörper sehr gut in die bestehende Struktur ein. Gleichzeitig präsentiert er sich selbstbewusst als Ergänzungsbau mit den Rundungen und der gewählten Fassadenmaterialität.
    Die großflächigen Fenster an der Straßenfassade sind gut gesetzt und verleihen dem Haus eine ruhige und maßstäbliche Erscheinung. Die rückwärtige Fassade mit ihren Balkonen lädt zum Verweilen und Kommunizieren ein. Die Idee der Loggia mit Aufenthaltsqualitäten wird sehr positiv bewertet.
    Die Anbindung an das Haus H50 mit einem zusätzlichen Logistik- Zugang ist gut gelungen. Es besteht die Möglichkeit über eine Rampe direkt in den Innenhof zu gelangen. Allerdings wird dadurch die Durchgängigkeit des Ringschlusses unterbrochen.
    Die Parameter Flexibilität, Funktionalität und Kommunikation sind bei der inneren Organisation gut gelöst.
    Das Gebäude ist klar gegliedert. Der eingeschossige Eingangsbau beherbergt Empfang und Cafeteria mit einer direkten Anbindung an Haus 47.1. Daran ausschließend befindet sich die vertikale Erschließung des Neubaus durch Treppen und Aufzug.
    Die Grundrissaufteilung folgt einem Laborraster von 1,20 m und weist die Flächen gemäß Raumprogramm auf. Gleichzeitig sind durch die Anordnung der Schachtflächen und der gewählten Konstruktion auch offene Laborlandschaften vorstellbar.
    Konstruktiv handelt es dich bei der Fassade um ein einschaliges Mauerwerk mit glasierten Fliesen und fassadenbündige Prallscheiben als Schallschutzmaßnahme. Die Wahl des Materials ‘‘Fliese‘‘ und die Runde als gestalterisches Element wird kontrovers diskutiert. Die Kompaktheit des Gebäudes und die monolithische Außenwand lässt eine Wirtschaftlichkeit erwarten. Durch das große Volumen im Untergeschoß erhöhen sich die Kosten für Baugrube und Kubatur.
    Bauliche Maßnahmen wegen einem Brandüberschlag zu Haus 46 und im DG zu H74.1 sind erforderlich.
    Aufgrund der Flexibilität und Innenraumqualitäten werden die Anforderungen an Nachhaltigkeit größtenteils erfüllt.
    Insgesamt stellt die Arbeit einen gut gelungenen Beitrag dar.