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  • DE-93055 Regensburg
  • 04/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-228843)

Entwicklung Baufeld „MI 2 Nordwest“ im Marina Quartier


  • ein 2. Preis

    © Allmann Sattler Wappner Architekten

    Architekten
    Allmann Sattler Wappner Architekten, München (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Schüller Landschaftsarchitekten, München (DE)
    Bauingenieure: Knippers Helbig Advanced Engineering, Stuttgart (DE), New York City (US), Berlin (DE)
    Modellbauer: Matthes Max Modellbau GmbH, München (DE)
    Brandschutzplaner: hhpberlin - Ingenieure für Brandschutz GmbH, Berlin (DE), Frankfurt am Main (DE), München (DE), Hamburg (DE), Bremen (DE), Braunschweig (DE)
    Energieplaner: Transsolar Energietechnik GmbH, Stuttgart (DE), München (DE), New York, NY (US), Paris (FR)
    Visualisierer: Valerio Calavetta, München (DE)

    Erläuterungstext
    Architektonisches Konzept

    Die Vorgaben des Bebauungsplans werden im Rahmen des möglichen Interpretationsspielraumes zum Ausgangspunkt für die spezifische Gestalt des Gebäudes. Der neue Baustein im Marina-Quartier soll durch eine plastische Ausformung des Volumens, eine präzise und werthaltige Detaillierung, sowie durch eine großzügige Grundriss- und Fassadengestaltung das heterogene Umfeld stabilisieren. Er sucht bewußt die Verbindung zu den instandgesetzen Bauteilen des ehemaligen Schlachthofes und lehnt sich an diesen an ohne mit ihm zu konkurrieren. Rückstufungen des Volumens in der Vertikalen in unterschiedlichen Gradienten reagieren auf die jeweiligen stadträumlichen Situationen. Jede Seite des Gebäudes hat dadurch eine spezifische Erscheinung, die sich durch ein übergeordnetes Raster und eine stringente Materialwahl zu einem homogenen, plastisch durchgeformten Gesamtvolumen verbinden. Die geschützteren Hoffassaden öffnen sich großflächig zum inneren Freiraum, die äußeren stadträumlich wirksamen Fassaden haben einen höheren Anteil an massiven Bauteilen, und variieren in der Positionierung des jeweils gleich dimensionierten zweiflügeligen Fensters. Eine strukturelle Ordnung und Varianz dieser Ordnung im Detail kennzeichnen die Gestalt des Gebäudes. Die Verwendung des hellen Klinkers unterstreicht die Plastizität des Volumens.

    Die Anzahl der Treppenhäuser wird auf das notwendige Maß reduziert. Jede Wohnung hat eine Loggia bzw. Balkon, die Wohnungen sind soweit möglich zweiseitig orientiert. Im Erdgeschoss lassen sich kleine Büroeinheiten den Wohnungen zuschalten. Die Dachflächen werden über, aus den Loggien herausführende Wendeltreppen, von den jeweilig in den obersten Geschossen liegenden Wohnungen erschlossen und damit ganzflächig einer Nutzung zugeführt.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.