loading
  • DE-86316 Friedberg, DE-86316 Friedberg
  • 04/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-215694)

Baubetriebshofgelände


  • 3. Preis


    Landschaftsarchitekten
    HinnenthalSchaar Landschaftsarchitekten GmbH, München (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten, Stadtplaner: von Angerer Konrad Fischer Urbaniak Architekten und Stadtplaner, München (DE)

    Preisgeld
    6.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Städtebauliche Aspekte:
    Der Arbeit gelingt es in hohem Maße die städtebaulichen Vorgaben zu erfüllen und bietet ein gutes Entrée zum neuen Stadtquartier.
    Der nördliche Lärmschutzriegel, der differenziert gegliedert die Riegelwirkung entschärft, schafft auch noch qualitätsvolle Freiräume zur Münchner Straße.
    Die Westseite des Riegels mit dem vorgeschlagenen Buspavillon auf der Insel ist ein guter Versuch, das Quartier nach dem Kreisverkehr neu zu erschließen. Der neue Quartiersplatz ist gut platziert mit der Haltestelle im Norden. Eine detailliertere Ausformulierung der Freiraumfläche ist jedoch noch notwendig.
    Gut gefallen die Vernetzung nach Süden mit der Spielstraße zum Bestandsquartier und die Fortführung der Gebäuderiegel. Der lange Gebäuderiegel in der Mitte verhindert jedoch eine spannungsreichere Innenhofgestaltung.
    Die Platzierung des Kindergartens im Osten hat jedoch wenig Entwicklungspotential und zu wenig Vorfläche.
    Das Angebot an Wohnraum liegt im oberen Bereich und lässt differenzierte Grundrisse zu. Die Erschließung des ruhenden Verkehrs (TG) ausschließlich von Westen ist positiv.
    Aus energetischer Sicht sind die westorientierten Wohnriegel in der Mitte jedoch nicht optimal besonnt.

    Ökologie und Energie:
    Durch die sehr dichte Bebauung der Ost-West-Baukörper werden viele Wohnungen des Südriegels stark verschattet. Dadurch wird der Vorteil der vielen südorientierten Wohnungen hinsichtlich ihrer passiven Energiegewinne verwirkt. Die Anordnung der Tiefgarage verhindert die Situierung einer Versickerungsfläche und erzeugt dadurch eine hohe Versiegelung aller Freiflächen. Eine Durchwindung der städtebaulichen Anlagen von West nach Ost ist nicht gegeben.