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  • DE-68167 Mannheim, DE-68167 Mannheim
  • 05/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-218730)

Neubau Technisches Rathaus


  • Anerkennung


    Architekten
    meyerschmitzmorkramer, Köln (DE), Frankfurt am Main (DE), Düsseldorf (DE), Hamburg (DE), München (DE), Palma de Mallorca (ES) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: FSWLA Landschaftsarchitektur GmbH, Düsseldorf (DE), Köln (DE)
    Modellbauer: modellbau hannemann, Oldenburg (DE)

    Preisgeld
    10.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Verfasser orientieren sich direkt an den städtebaulichen Vorgaben. Der Block wird dabei ohne eine weitere Gliederung in verschiedene Baukörper als homogene Einheit interpretiert und besitzt einen abgetreppten Innenhof.

    Aus der umlaufend horizontal geprägten Straßenfassade mit einer stockweise versetzten Gliederung entwickelt sich durch ein geschicktes Spiel auf der Bahnseite und einem nach unten geführten Rücksprung auf Gontardstraße der Turm grazil in die Höhe.

    Die Erschließung des Rathauses erfolgt über ein etwas beengtes Foyer über die Glücksteinallee. Sie ist ausgerichtet auf einen zunächst im EG kleineren Innenhof an dem sich die Sitzungssäle und der Kantinenbereich angliedern.

    Direkt an der Glücksteinallee liegen die städtischen Beratungsbereiche parallel angeordnet. Der direkt daneben angeordnete Lieferwagenzugang wird von der Jury jedoch inhaltlich und funktional kritisch bewertet.

    Die Mitarbeiter, der Kindergarten und der Sitzungsbereich haben jeweils an richtiger Stelle angeordnet einen eigenen Eingang, was autarke Funktionen gewährleistet.

    Die Regelgeschosse der Büros sind über vier Treppenhäuser in den Innenecken richtig erschlossen. Die Gebäudetiefe garantiert die vom Auslober gewünschte Flexibilität für die Bürotypen. Die Anordnung von in den Stockwerken versetzten begrünten Loggien rhythmisieren die Flure und gliedern die Fassaden auf eine angenehme Weise.

    Der Nachweis der geforderten Büroflächen ist vom Verfasser auf eine sehr kompakte Art umgesetzt worden und macht die komplette Ausbildung des eher unökonomischen Turmes überflüssig. Der Turm ist in der Folge schlank gehalten und nimmt hier, mit wie bereits erwähnt eigenem Zugang, die Kinderbetreuung im 6.OG auf. Ein eigener Außenbereich ist hier möglich und verspricht eine hohe Qualität.

    Die weitere nach oben aufgelöste Turmspitze mit einem Baumgarten, einem Technikgeschoss und nur einem Geschoss für weitere Büronutzung wird von der Jury kontrovers diskutiert und kritisch bewertet.

    Das Energiekonzept ist weitgehend umsetzbar. Abwärme und Fortluft aus dem Technikgeschoss muss vom Kompetenzzentrum im 7.OG fortgeführt werden.

    Der Entwurf stellt einen gelungenen Vorschlag für das neue technische Rathaus dar, wobei nach der Meinung der Jury die gelungenen Regelgeschosse in Summe von einem etwas überfrachteten Erdgeschoss in seiner Qualität und Wirkung nach außen geschmälert werden.

    In Bezug auf die Wirtschaftlichkeit konnten aus Sicht der Jury die Anforderungen aus der Auslobung nicht vollständig umgesetzt werden.


INFO-BOX

Angelegt am 13.05.2016, 12:31
Zuletzt aktualisiert 25.05.2016, 10:04
Beitrags-ID 4-121059
Seitenaufrufe 212