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  • DE-82467 Garmisch-Partenkirchen, DE-82467 Garmisch-Partenkirchen
  • 04/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-214423)

Erweiterung Kongresshaus


  • ein 3. Preis

    © H2M-Architekten + Stadtplaner GmbH

    Tragwerksplaner
    Dr. Kreutz+Partner, Nürnberg (DE), Oberschleißheim (DE), Bamberg (DE), Münnerstadt (DE), Regensburg (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: H2M Architekten / Ingenieure / Stadtplaner, Kulmbach (DE), München (DE)
    Landschaftsarchitekten: grabner huber lipp landschaftsarchitekten und stadtplaner partnerschaft mbb, Freising (DE), Hamburg (DE)
    Visualisierer: 3DWAY architectural graphics, München (DE)

    Preisgeld
    26.250 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Idee einer neuen Adresse und Identität gelingt. Die Arbeit bindet den Bestand von außen kommend über die Freiraum- und Platzgestaltung stimmig ein.

    Die funktionalen Abläufe (Parken, Anlieferung) und die Wegeführung für den Besucher sind stimmig.

    Das Leitthema „Panorama-Foyer“ wird eigenständig umgesetzt. Die „Bar“ im 1.OG ermöglicht einen ungestörten Blick auf die Landschaft, der Gebäudekörper des Neubaus hat einen neuen aber harmonischen Gestaltungsansatz.

    Prägend ist die Medienfassade, die der Arbeit den wesentlichen Ausschlag verleiht.

    Die Arbeit bildet eine „neue“ Adresse Kongresshaus und stellt sie neben die „bestehende“ Adresse Festsaal Werdenfels. Die Fassade muss wie angeboten funktionieren, ansonsten bliebe die Arbeit in entscheidenden Punkten deutlich hinter den angebotenen Erwartungen zurück.

    Die Aufgabenstellung ist vollständig und schlüssig umgesetzt. Die funktionalen Mängel im Bestand sind wesentlich verbessert worden. Dies aber auch mittels weitgehender Eingriffe in den Bestand.

    Der Verfasser bietet eine der Auslobung nicht entsprechende Lösung bezüglich des „Ersatzneubaus“ Richard-Strauss-Saal an. Dieser wird anstelle des Olympia-Saals ausgegliedert.

    Eine eventuelle Erweiterung des Kongresswesens würde an der Stelle des Richard-Strauss-Saals erfolgen. Bei einer möglichen Nicht-Umsetzung dieser Lösung bleibt der Beitrag vollumfänglich realisierbar.

    Der maßstäblich gewählte Neubau fügt sich in den Bestand und die Umgebung harmonisch ein. Die äußere Erschließung ist funktional und von hoher Aufenthaltsqualität.

    Die Arbeit erscheint in den Belangen des planungs- und Baurechts ohne Schwierigkeiten umsetzbar.

    Die große Kubatur und die Fassade sind für die relativ hohen Erstellungskosten verantwortlich.