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  • DE-70173 Stuttgart, DE-70173 Stuttgart
  • 10/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-217720)

Budapester Platz / Friedhofstraße


  • ein 1. Preis Empfehlung nach Überarbeitung

    Lageplan, © LIMA* architekten, silands | Gresz + Kaiser Landschaftsarchitekten

    Landschaftsarchitekten
    silands | Gresz + Kaiser Landschaftsarchitekten PartG mbB, Ulm (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: LIMA architekten | Lisa Bogner und Tobias Manzke, Stuttgart (DE)
    Visualisierer: Architektur & Zeichnung, München (DE)
    Modellbauer: Architekturmodelle Degen - Modellbau, Frässervice, 3D-Druck, Lasergravur, Esslingen (DE), Stuttgart (DE)
    Modellbauer: Béla Berec, Esslingen (DE)
    Visualisierer: rendervalley, Mendrisio (CH)

    Preisgeld
    18.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Verfasser schlagen vor, den Stadtraum am Übergang der Wolframstraße zur Cannstatter Straße beidseitig aufzuwerten, um so richtigerweise einen größeren, zusammengehörigen Aufenthaltsraum zu ermöglichen. Durch das geschickte Verschieben zweier Baufelder entsteht ein gut proportionierter, gefasster Stadtplatz im Norden, der mit einer Fassade zur Athener Straße einen räumlichen Abschluss schafft, mit der anderen Fassade und der weiteren Platzgestaltung auf den Zugangsbereich des Schlossgartens/Rosensteinparks hinweist. Das Preisgericht gibt zu bedenken, dass bei einer möglichen Realisierung dieser stadträumlichen Situation einer architektonisch hochwertigen Fassadengestaltung und - gliederung unbedingt Rechnung zu tragen ist. Der am Stadtplatz beginnende Fußweg entlang der Hangkante Richtung Pragfriedhof teilt das Areal ganz selbstverständlich in die an der Wolframstraße liegenden, gleichwertigen drei Baufelder und dem, die „Conradi-Hochhäuser“ umgebenden Landschaftsraum. Die neu eingefügte Blockrandbebauung zwischen Mönch- und Friedhofstraße wirkt hier jedoch fremd. Der geforderten klimatologischen Durchströmung entspricht der Entwurf prinzipiell. Als nachteilig wird diskutiert, dass sich die vorgeschlagene Platzsituation im Norden nur bei Abriss des Wohngebäudes aus den 1930er-Jahren realisieren lässt. Es wäre zu prüfen, ob der Entwurf sich auch bei einem Erhalt realisieren ließe. Die Einteilung der Baufelder entspricht nicht den Eigentumsverhältnissen, so dass eine abschnittsweise Umsetzung erschwert ist. Eine alternativ mögliche Einteilung/Abschnittsbildung wäre zu prüfen.

    Insgesamt handelt es sich bei dem Entwurf jedoch um eine gute räumliche Fassung des zukünftigen Budapester Platzes, der trotz widriger Rahmenbedingungen ausreichend Flächen mit Aufenthaltsqualität für alle angrenzenden Teilbereiche bietet.