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  • DE-10785 Berlin, DE-10785 Berlin
  • 10/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-229307)

Das Museum des 20. Jahrhunderts


  • 3. Preis

    Lageplan

    Landschaftsarchitekten
    capattistaubach Landschaftsarchitekten, Berlin (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin (DE)
    TGA-Fachplaner: HL-Technik Engineering Partner GmbH / HL Beratungs- und Beteiligungs-GmbH, München (DE)
    Tragwerksplaner: PICHLER Ingenieure GmbH, Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Entwurf überzeugt durch eine sensible Einbettung in das bauliche Umfeld des Kulturforums und entwirft eine wohlproportionierte Plaza, die ihre Nachbarn respektvoll in Beziehung setzt. Dies gilt insbesondere für die Orientierung zur St.-Matthäus -Kirche hin. Das Volumen des Gebäudes zeugt von einer ihre Nachbarn respektvoll begegnenden Großordnung. Die Dachkonstruktion erhält durch ihre diagonalen Sheddächer eine eigene, spezifische Ausrichtung. Der Charakter des Gebäudes wird stark durch diese Dächer unterstrichen, die jedoch hauptsächlich der Belichtung der Verwaltungsräume und eines so genannten Schaudepots dienen.

    Der Entwurf zeigt ein großzügiges Foyer, das eine Blickachse zur Neuen Nationalgalerie bildet und Zugänge zu den Ausstellungsräumen und auch zu den Serviceräumen wie Restaurant und Vortragsraum, schafft. Die Ausstellungsräume sind großzügig bemessen und bilden eine labyrinthartige Folge von gleichproportionierten Räumen, die nur eine geringe Variabilität der Präsentation von Kunst zulassen. Die angedachten » Ruhezonen« in den Sammlungsräumen werden jedoch begrüßt.

    Der Gebrauch von Beton, Ziegel und Holz steht in einem dialogischen Verhältnis zu der Beschaffenheit anderer Gebäude des Kulturforums. Die Kompaktheit und Materialität des Gebäudeentwurfs legen eine nachhaltige Nutzung nahe. Generell fehlen dem Entwurf jedoch wegweisende Ideen für ein Museum am Anfang des 21. Jahrhunderts.

    Anmerkung der Denkmalpflege: In seiner subtil gewählten städtebaulichen Stellung respektiert der kompakte Museumsbau gekonnt die umgebenden Denkmale und ihre Sichtbeziehungen und eröffnet , etwa zur Nationalgalerie und St.-Matthäus-Kirche, neue qualitätvolle Stadträume, die auch die Denkmale am Platzrand aufwerten.


INFO-BOX

Angelegt am 28.10.2016, 12:00
Zuletzt aktualisiert 18.11.2016, 12:46
Beitrags-ID 4-129851
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