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  • AT-8020 Graz, AT-8020 Graz
  • 09/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-229352)

Smart City Graz Waagner Biro – Öffentlicher Raum


  • ein 1. Preis

    kein Bild vorhanden
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    Visualisierer
    pixlab studios, Graz (AT)

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: AAPS Atelier für Architektur, Graz (AT)

    Preisgeld
    35.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die öffentlichen Flächen zwischen Schule, Science Tower, den Gebäuden des Baufelds 4, der Helmut List Halle und dem Versorgungszentrum („Neue Hallen“) wird als durchgehender öffentlicher Raum konzipiert, der von den Gebäudekanten begrenzt wird. Dadurch gelingt die direkte Verknüpfung zwischen vielfältigen Nutzungen der umliegenden Gebäude und des Platzes. Die Waagner-Biro-Straße wird als Teil der Platzfläche aufgefasst und gestalterisch in diese integriert. Das Schulgebäude wird so zum Teil des zentralen Quartiersplatzes. Die Konzeption der Platzfläche verzichtet weitestgehend auf die Ausbildung von prägenden Bordsteinkanten und unterstützt damit den Gedanken einer einheitlichen Platzfläche. Den Smart City Kriterien entsprechend wird den FußgängerInnen oberste Priorität eingeräumt. Die Achse (von Peter Tunner Gasse bis Eggenberger Straße) wird durch die Schaffung von Platzabfolgen zum identitätsstiftenden Rückgrat des Quartiers. Auch die Eingangsbereiche zum Quartier im Norden und Süden werden diesbezüglich behandelt. Die starke Begrünung als Allee verstärkt diesen Charakter. Wesentlich bei der Rückgratbildung ist die Einführung von multifunktionalen Zonen in der Straßenmitte. Diese werden als Baumstandort, Querungshilfe für FußgängerInnen oder Multifunktionszone genutzt. Die Typologie der schachbrettartigen Musterung der Platzfläche ermöglicht die Integration des Stadtmobiliars, der Erfordernisse der Entwässerung sowie der Begrünung (Baumpflanzungen). Die Konzeption des Platzes bietet Raum für Multifunktionalität. Das Fontänenfeld im Platzbereich nördlich des Science-Towers unterstützt diese Multifunktionalität und stellt ein wichtiges bereicherndes Element dar. Die rasterförmigen Baumpflanzungen strukturieren den Platzraum. Sie erzeugen einen grünen Filter vor den Fassaden und schaffen eine zweite Maßstabsebene. Der „grüne Himmel“ im östlichen Anschluss der Helmut List Halle wird vom Preisgericht als interessante Idee gewürdigt. Der öffentliche Park wird als stark vegetationsbestimmter Raum konzipiert. Hierdurch entsteht auf städtebaulicher Ebene eine wohltuende Differenzierung zu den urbanen Platzbereichen. Hingegen wird der Park in seiner detaillierten Gestaltung in folgenden Punkten kritisch gesehen: die Wegeführung reduziert sich auf eine musterartige Anordnung. Dies führt zu einer Zerschneidung der Parkräume, die so in wenig nutzbare Teilbereiche zerfallen. Die Wasserfläche erscheint in Hinblick auf die Größe des Parks überdimensioniert. Das Aufklappen des Parks an seiner Ostseite im vorgeschlagenen Umfang erscheint nicht zielführend und erzeugt hohe Herstellungskosten und Unräume (potentielle Angsträume). Der Trassenpark entlang der Bahn ist nicht ausformuliert, die Wegeführung ist unverständlich. Die Auseinandersetzung mit den kleinen Parkflächen entlang der Waagner-Biro-Straße ist nicht erfolgt.


INFO-BOX

Angelegt am 31.10.2016, 08:52
Zuletzt aktualisiert 04.11.2016, 09:32
Beitrags-ID 4-129864
Seitenaufrufe 42

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