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  • DE-93053 Regensburg, DE-93053 Regensburg
  • 10/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-224672)

Neubau Studentenwohnanlage in der ehem. Nibelungenkaserne


  • Anerkennung

    kein Bild vorhanden
    Architekten
    Kauffmann Theilig & Partner Freie Architekten PartGmbB, Ostfildern/ Kemnat (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: frei raum concept sinz-beerstecher + böpple, Rottenburg (DE), Stuttgart (DE)

    Preisgeld
    6.333 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die drei gut proportionierten Baukörper mit klar zugeordneten Eingängen sind nachvollziehbar um ein Plateau positioniert. Sie korrespondieren geschickt mit der Topografie und versuchen, eine gemeinsame Mitte zu schaffen, die jedoch durch einen tiefer liegenden Innenhof abgewertet wird. Dennoch gelingt den Verfassern eine attraktive Adressbildung und damit ein Stück Identität mit guter Nachbarschaft. Die Besucherstellplätze sind an der Franz-Mayer-Straße richtig und gut organisiert. Die Wohneinheiten sind überschaubar um Erschließungskerne angeordnet, allerdings leidet die Raumqualität der inneren Erschließung unter der Anordnung der Fahrradabstellräume auf jeder Etage. Die Mischung und Lage der Räume im UG von Haus 1 ist unglücklich und unattraktiv. Die innere Organisation der Apartments ist durchschnittlich und wenig inspirierend. Die zweigeschossige Tiefgarage ist unwirtschaftlich und umständlich zu befahren. Die Fassadengestaltung wirkt manieristisch, nutzungsfremd und ökologisch nachteilig. Trotz eines guten städtebaulichen Ansatzes offenbart der Wettbewerbsbeitrag funktionale und gestalterische Defizite in der Durcharbeitung. Der Versuch, angrenzende Grünflächen in die Zwischenräume des Gebäudeensembles fortzuführen, wird anerkannt. Allerdings werden diese Grünflächen durch Erschließungswege zergliedert und in ihrer Nutzbarkeit abgewertet. Die Adressbildung an der Franz-Mayer-Straße ist nicht angemessen und lieblos gestaltet. Die beiden südlichen zu erhaltenden Bäume müssten für die dort situierten Besucherstellplätze weichen. Es liegen drei kompakte Baukörper vor. Die Wirtschaftlichkeit einer solarthermischen Nutzung wäre wegen eines erforderlichen großen Speichers zu überprüfen.