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  • DE-24103 Kiel
  • 11/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-235766)

BDA Studienförderpreis Schleswig-Holstein 2016


  • 2. Preis

    Perspektive Hansahöft, © Jonas Janke, Thorsten Hansen

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    Projekt
    Tans.Port

    Studenten der Architektur
    Jonas Janke

    In Zusammenarbeit mit:
    Studenten der Architektur: Thorsten Hansen

    Erläuterungstext
    Grenzen definieren, Grenzen verschmelzen, Grenzen auflösen - Trans.Border – von der Stadt zum Detail.
    Die Elbe als natürliche Grenze separiert Hamburg in zwei Hälften. Im Norden pulsiert das urbane Leben; Im Süden der schroffe, industrielle Teil des Hafens mit Lager-/Produktionshallen, Werkstätten aber auch historischen Hafenbauten. Eine Grenze, die es zu überwinden gilt. Ziel des Entwurfes ist es die beiden Teile Hamburgs zu vernetzen und das industrielle Hafengebiet anziehend zu gestalten. Der gewählte Standort ist durch die Eventschuppen und das Hamburger Hafenmuseum ein kulturell und historisch geprägter Teil des Hafens – das Hansahöft.
    Charakteristisch für das Hafengiebet ist die historische Bausubstanz - Die langen Lageschuppen 50-52, sowie deren Kopfbauten und den originalen Kränen an der Wasserkante. In der Entstehungszeit des Hansahöfts schmückte eine Lindenallee die breite Gasse zwischen den Schuppen - Untypisch für ein industriell und logistisch genutztes Areal. Genau diese Erkenntnis ist Hauptbestandteil des Entwurfskonzepts. Die Allee soll regeneriert werden und als zentrale Erschließungsachse des Hafengebiets dienen. Durch die Regeneration und Verlängerung, sowie der Entwicklung eines begehbaren, rampenartigen Baukörpers aus der Allee, fügt sich der 200m lange Gebäudekörper in den städtebaulichen Kontext der bestehenden Bebauung ein und bietet darüber hinaus einen außergewöhnlichen Blick auf die Skyline Hamburgs. Hierbei überschreitet der monolithisch anmutende Körper die Grenze der Hafenkante und kragt weit über diese aus.
    Ergänzend zur kulturellen Nutzung des Hansahöfts beinhaltet das hybride Nutzungskonzept des Gebäudes ein Science-Center, ein Werkhaus mit universitärer Nutzung, Werkstätten und Showroom, sowie einer Bistro-Mensa. Zudem gibt es vernetzende Elemente, die von beiden Nutzungseinheiten genutzt werden können – ein Multifunktionsraum und ein Auditorium.
    Im Kontrast zu der historischen Bausubstanz besteht die vorgehängte Fassade aus 1x1m großen Glasbaustein-Kassetten, welche ein homogenes Erscheinungsbild schaffen und gleichzeitig lichtdurchlässig sind. Durch eine integrierte Lichtinstallation, ist die Fassadenhülle bei Nacht bespielbar. Durch die Abtreppung der Hafenkante zur Landseite, welche sich in erster Linie aus dem Lösen der Flutschutzproblematik ergibt, wird das Zuschauen des Lichtspiels an der Fassade, ähnlich wie in einem Amphitheater, ermöglicht.
    Das Projekt Trans.Port schafft die Verbindung der Elbufer und ergänzt das Hansahöft mit adäquaten Nutzungen – Identitätsstiftende Architektur und ein Transmitter sind geschaffen.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 17.11.2016, 14:53
Zuletzt aktualisiert 14.12.2016, 15:32
Beitrags-ID 4-130945
Seitenaufrufe 580

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