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  • DE-21109 Hamburg, DE-22525 Hamburg
  • 11/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-220750)

Wohnen am Volkspark


  • 3. Preis

    © 03 Architekten, grabner huber lipp landschaftsarchitekten und stadtplaner

    Landschaftsarchitekten
    grabner huber lipp landschaftsarchitekten und stadtplaner partnerschaft mbb, Freising (DE), Freising (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Felix Ziegler

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: 03 Architekten GmbH Architekten BDA, Stadtplaner DASL, München (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Für einen Ort, der heute von Trabrennbahn und Volkspark geprägt ist, ist die vorliegende Arbeit die einzige, die eine Erinnerung an die bald verschwindende Trabrennbahn weiter zu tragen vermag und gleichzeitig eine Gartenstadt an der Seite des Volksparks städtebaulich ausformuliert. Dieses verdient eine große Beachtung.

    Die strategische Entscheidung, an einen gesichtslosen Verkehrsknoten am Ende der Ebert- Allee ein Bauwerk zu setzen, kein hohes aber rundes, einen neuen Bahnhof, auch für eine zukünftige U- oder S-Bahn, wird ausgesprochen positiv gewertet.

    Das daran anschließende, große grüne Vorfeld zum Volkspark hilft die Entfernung der bestehenden Wohnquartiere zum Park durch einen grünen Vorraum zu überwinden.

    Durch eine große, mit Bäumen besetzte Straße, wird ein weiteres, zweiteiliges und fast barock anmutendes Wohnquartier beidseitig des historischen Parkzuganges am Volkspark angesiedelt, das teilweise zu kleine Blöcke aufweist.

    Erst die dritte Typologie mit dichten, parallelen Zeilen wird kritisch diskutiert und würde einer Überarbeitung bedürfen.

    Der Schulcampus erhielt eine schlüssige Positionierung, was andernorts auch für die Gebäude der DESY gilt.

    Die bauliche Dichte, mit ausschließlich dreigeschossigen Bauten im Gartenstadtteil und überwiegend fünfgeschossigen Baukörpern, in den ohnehin schmalen Blöcken gibt Anlass für eine kritische Betrachtung, zumal auch die Gesamtbaumasse mit am niedrigsten ist.

    Die Arbeit findet einerseits eine große Zustimmung, lässt aber die Frage offen, ob es die drei einzelnen Quartiere tatsächlich vermögen, zusammen eine neue Stadt zu bilden.