loading
  • DE-68309 Mannheim
  • 09/2015
  • Ergebnis
  • (ID 2-249483)

FRANKLIN Mannheim – Teilfläche Sullivan Barracks


  • 1. Rang 1. Preis Wettbewerb Baufeld D9

    Lageplan, © BHM Planungsgesellschaft mbh / AP88 Architekten

    Landschaftsarchitekten
    BHM Planungsgesellschaft mbH, Bruchsal (DE), Nürtingen (DE), Freiburg im Breisgau (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Prof. Sigurd K. Henne

    Mitarbeit
    Christian Wild, Max Hansen, Agnieszka Gorniak-Schulze

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: ap88 Architekten Partnerschaft mbB Bellm / Löffel / Lubs / Trager, Heidelberg (DE)

    Preisgeld
    11.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Das „Co‐Housing‐Village“ überzeugt mit einer städtebaulich stimmigen Lösung für das Baufeld D9. Der städtebauliche Entwurf definiert verdichtete Siedlungskanten entlang der Haupterschließung und ermöglicht die Ausprägung offener Übergänge zum Parkraum nach Westen und Norden.
    Mit diesem Entwurf kann als Auftakt von Sullivan ein adressbildendes Wohnquartier entstehen, dass mit einen innovativen Kontrast zu dem baulichen Bestand gleichzeitig eine transparente Raumfolge im Übergang zu den geplanten Parkstrukturen schafft. Die gewählte städtebauliche Grundform weist eine große Flexibilität in Hinblick auf Bauabschnitte und Veränderungen der Baufeldzuschnitte auf.
    Konsequent spielt der Entwurf mit allen Elementen eines sozialen Miteinanders der zukünftigen Bewohner: Von nachbarschaftlich lichtdurchfluteten Erschließungszonen, transparenten Gemeinschaftszonen im Erdgeschoss über die flexiblen nutzungsoffenen Grundrisse bis hin zu Angeboten für E‐Mobilität und Car‐Sharing. Es entstehen hoch differenzierte aber hinsichtlich Ihrer Privatheit offen „konfigurierbare“ mit Einzelbäumen parkartig überstandene Freiräume.
    Gut gelöst sind die zentrale Tiefgarage zur Unterbringung der privaten Fahrzeuge mit Zufahrten von Osten sowie die Anordnung der Besucherparkplätze entlang der Hauptachse. Auch wenn nicht alle Gebäude direkt angebunden werden, bleiben dadurch Gartenzonen ohne Unterbauung für flexible Bepflanzungen verfügbar. Zur Verbesserung der Gebäude‐ und Freiraumstrukturen ist jedoch eine Verringerung der baulichen Dichte mit der Beschränkung auf ca. 8 Baukörper nötig. Hierdurch könnte gleichzeitig eine Verringerung der erforderlichen aber derzeit sehr großzügigen Erschließungsflächen erfolgen. Dies ist auch erforderlich um die städtebaulichen Dichtevorgaben mit einer GFZ von kleiner‐gleich 0,6 GFZ zu erreichen. Dabei sollten jedoch die städtebaulichen Grundgedanken einer nach Westen und Nordwesten lockeren Gebäudestruktur und der Adressbildung an den südlichen und östlichen Baufeldkanten eingehalten werden.


INFO-BOX

Angelegt am 29.11.2016, 11:30
Zuletzt aktualisiert 01.12.2016, 10:14
Beitrags-ID 4-131750
Seitenaufrufe 173