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  • DE-21109 Hamburg, DE-22525 Hamburg
  • 11/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-220750)

Wohnen am Volkspark


  • 1. Preis

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    Verkehrsplaner
    Vössing Ingenieurgesellschaft mbH, Düsseldorf (DE), Leipzig (DE), Dresden (DE), Hamburg (DE), Berlin (DE), Duisburg (DE), Erfurt (DE), Frankfurt am Main (DE), Hannover (DE), Kassel (DE), Köln (DE), München (DE), Nürnberg (DE), Stuttgart (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: LEISMANN AG, Bern (CH)
    Landschaftsarchitekten: MAURUS SCHIFFERLI LANDSCHAFTSARCHITEKTEN, Bern (CH)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Entwurf macht einen überraschenden Vorschlag, indem er die notwendige Straße mit einer großzügigen Fuge direkt an den Volkspark legt und dabei die Fläche des Volksparks um einen großzügigen Schwung vergrößert. Es gelingt dem Entwurf, das vorgegebene Wohnungsprogramm im Vergleich zu den anderen Entwürfen nur zu einem Mindestmaß in dem Bebauungsband mit vier- bis sechsgeschossigen Gebäuden unterzubringen, während die freiräumlichen Wohnfolgeeinrichtungen in die neuen Parkflächen integriert werden. Die Entwurfsverfasser setzen sich in besonderer Weise mit dem Park und seiner zeitgemäßen Weiterentwicklung auseinander.

    An den hochfrequenten Ebert-Platz nähert sich der Park bis auf eine Blocktiefe an. Die Erweiterung des Parks im Bereich des Haupteingangs wird für die Formulierung eines angemessenen Entrees genutzt, das auch baulich durch zwei Solitäre markiert wird.

    Die grüne Fuge schafft mit ihrer Breite eine hohe Durchlässigkeit zum Park und ermöglicht eine erstklassige Adressbildung. Auf ganzer Länge der Fuge wird durch die Radwegeführung und ausreichende Abstellmöglichkeiten eine gute Erreichbarkeit hergestellt. Es entsteht ein geschwungener, lang gestreckter Raum mit hohen Aufenthaltsqualitäten, der den Park auf langer Strecke erlebbar macht.
    Das Bebauungskonzept verwendet unterschiedliche Typologien, die auch eine spätere, kleinteilige Vergabe (z.B. an Baugemeinschaften) ermöglichen. Wegen der großen Kompaktheit hat der Entwurf gute Voraussetzungen für eine zentrale, effiziente Energieversorgung.

    Durch die eingeschobenen Pocketparks gelingt es, die Qualitäten des Volksparks bis tief in die Quartiere zu ziehen.

    Insgesamt ein sehr mutiger Entwurf, der seinen Respekt für den Volkspark in einer neuen Modellierung des Parks zum Ausdruck bringt, statt nur ein rationales Flächenlayout zu entwerfen.


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