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  • DE-44869 Bochum, DE-44869 Bochum
  • 11/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-242790)

Wohnquartier Emilstraße mit integrierten Gemeinderäumen und einer Tagespflege


  • ein 3. Preis


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    Architekten
    Druschke und Grosser Architektur, Duisburg (DE)

    Verfasser
    Dirk Druschke und Bibiana Grosser , Bibiana Grosser

    Mitarbeit
    Franco Tambaro, Chuthamas Wien

    Preisgeld
    2.000 EUR

    Erläuterungstext
    Im Mittelpunkt unseres Entwurfsgedanken steht das gemeinschaftliche Leben, die Begegnung, die Kommunikation und die wechselseitige Beziehung des Miteinanders von Gemeinde, Wohnen und Tagespflege.

    Zwei Winkelgebäude, die wie auseinander geschoben wirken, um in ihrer Mitte – dem ortsbildprägenden Baum – einen Platz und den Menschen einen Treffpunkt zu bieten, geben sowohl der Gemeinde als auch der Tagespflege eine eigene Adresse.

    Die Architektursprache der beiden Gebäude ist zurück-haltend und klassisch. Die Eingänge sind jeweils in die Baukörper hineingeschoben, um eine klare Ablesbarkeit einerseits und Wetterschutz andererseits herzustellen.

    Durch die plastische Gestaltung der Baukörper, der Rückstaffelung und der unterschiedlichen Geschossigkeit wird die angeforderte große Baumasse gegliedert und fügt sich gut in die Maßstäblichkeit der Umgebung ein.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Städtebaulich kann die separate Anordnung der Gebäude nachvollzogen werden, ebenso die Staffelung der Geschosse.

    Die für eine Förderung vorgesehenen Wohnungen in den Obergeschossen erfülle bis auf die Einraumwohnungen im südlichen Teil (Wohnen, Schlafen, Kochen in einem Raum) die Anforderungen der Förderbestimmungen des Landes. Es fehlen die Abstellräume teilweise.

    Durch die Konzentration auf zwei Baukörper entsteht ein großzügiger Freiflächenbereich. Der Entwurf, auch im Bereich der Tiefgarage, nimmt Rücksicht auf den Erhalt und die Wirkung des Baumes. Die Anordnung der Stellplätze im Hofbereich wirkt allerdings störend.

    Die funktionale Aufteilung der Gemeinderäume und der Tagespflege im überhöhten Erdgeschoß ist gelungen, jedoch ist die Möglichkeit, den Hofbereich als verbindendes Element zu nutzen, durch die Anordnung der Eingänge nicht wahrgenommen worden.

    Die doppelte Erschließung auf Grund zweier separater Baukörper mindert die Wirtschaftlichkeit. Die Erschließung der Wohnungen über lange Flure wird negativ beurteilt.

    Beurteilung aus der Sicht der Diakonie:
    + Küche und Speisebereich zusammen
    + Rundlaufmöglichkeit für Menschen mit Demenz
    + Sinnesgarten
    + Vorraum (Windfang)
    + Hof
    + Vorfahrt und Stellplätze
    + Großzügig
    - Keine gemeinsame direkte Interaktion möglich
    - Hof eignet sich dazu nicht


INFO-BOX

Angelegt am 06.12.2016, 15:56
Zuletzt aktualisiert 09.12.2016, 09:42
Beitrags-ID 4-132273
Seitenaufrufe 62

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