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  • Anerkennung


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    Architekten
    ARQ Architekten Rintz + Quack, Berlin (DE)

    Verfasser
    Philipp Quack , Lydia Rintz

    Mitarbeit
    Michael Meier

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Das städtebauliche Konzept basiert auf der Idee, die Strukturen im Kontext aufzugreifen, fortzuführen und sie zugleich in eine eigenständige Formensprache zu übersetzen. An der Benzstraße entsteht damit ein Bebauungsband, das sich zusammensetzt aus unregelmäßig geformten Baukörpern, die differenzierte Höfe zum öffentlichen Raum ausbilden. Die im Nord-Osten vorhandenen Baufluchten finden somit ihre Fortsetzung und angemessene Vernetzung.

    Zwischen der denkmalwerten Bestandsbebauung und der Neubebauung verläuft ein "Gartenpark", der über "grüne Taschen" mit dem Wohnungsbau verwebt ist. Der Gartenpark wird zu einer verbindenden Spange zwischen Edisonplatz im Westen bis hin zum Quartiersplatz im Osten. Der Edisonplatz wird neu gestaltet und fungiert als städtebauliche Eingangssituation von Westen her.

    Im Realisierungsteil B wird eine aufgerissene Blockstruktur angeboten, die typologisch sinnvoll ist, aber aufgrund der vielen Öffnungen der Lärmproblematik nicht gerecht wird.
    Im Ergänzungsbereich 2 schlagen die Verfasser eine Blocktypologie vor, die mit ihren Wegen, Wohnhöfen und angemessenen Abständen Wohnqualität erzeugen kann, jedoch der Lärmproblematik des Hellwegs nicht ausreichend Rechnung trägt.

    Im Bereich Märchenland (Ergänzungsbereich 3) werden Strukturen abgebildet, die einen guten Übergang zum Kontext gewährleisten. Die architektonische Gestaltung der Gebäude ist ansprechend.

    Die Grundrisse werden dem Anspruch an Barrierefreiheit und der Zugänglichkeit zum Freiraum gerecht. Es wird ein Mix an unterschiedlichen Wohntypen angeboten, der eine Realisierung im geförderten Wohnungsbau zulässt.

    Die Besonderheit des Beitrags besteht in der eigenständigen Handschrift und der differenzierten Bauform im Realisierungsteil A. Damit können Bestand und Neubau sensibel miteinander verknüpft werden.


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