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  • DE-68535 Edingen-Neckarhausen
  • 12/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-241144)

Neubau eines Kinderhauses mit 6 Gruppen


  • 3. Preis

    3. Preis Wettbewerb Kinderhaus Edingen, Entwurf Stocker Dewes Architekten, Visualisierung LINK3D Freiburg, © Visualisierung: LINK3D Freiburg, http://www.link3d.de

    Visualisierer
    LINK 3D - Wettbewerbsperspektiven und Architekturvisualisierung, Freiburg im Breisgau (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Matthias Link

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: stocker dewes architekten bda, Freiburg (DE)
    Landschaftsarchitekten: AG Freiraum, Freiburg im Breisgau (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Verfasser legen den Vorstellungen der Gemeinde entsprechend die Erschließung des Gebäudes an die Goethestraße. Die Lage des Gebäudes im Gelände sowie die gewählte Zuwegung zum Gebäudeeingang lässt eine klare eindeutige Aussage, zur sich letztendlich entwickelnden Erschließung Richtung missen. Der geknickte Baukörper bietet die Möglichkeit zu einem einladenden, geschützten Vorplatz der auch den Ausgang des Friedhofs angemessen mit einbezieht. Die Platzierung am süd-östlichen Rand ermöglicht auch in Zukunft eine gute Nutzung der öffentlichen Grünanlage. Die Absenkung zur Friedhofsstraße erhält hier die Präsenz der Freiflachen und lässt durch die grüne Rampe diese mit dem Gebäude verschmelzen. Das vorgeschlagene Außengelände wurde ohne Not zu klein vorgesehen.
    Die Verfasser schlagen einen 1- und teilweise 2-geschossigen Baukörper vor. Dieser entwickelt sich als leicht amorphe Figur mit hoher Assoziationskraft aus dem Park und schafft eine gute Symbiose. Mit seiner Rampe ist er betretbar, erfassbar und hat somit gutes Aufforderungspotenzial. Die wirkliche Nutzungsintensität ist jedoch schwer absehbar. Fraglich ist das Ziel der Rampe, die unvermittelt endet.
    Der Eingang in der Mitte des Gebäudes und auch des Parks liegt zur Goethestraße visuell zu versteckt. Auch ist er zu klein, andererseits ist er überdacht und innen über einen Luftraum belichtet. Der anschließende Speisesaal ist in seiner Position gut, in seine Proportion weniger. Eine sinnvolle Verbildung zum Multifunktionsraum ist gegeben. Die Gruppenräume U3 und, jeweils 2 x Ü3 sind an den äußeren Enden des Gebäudes, etwas weit voneinander entfernt, durch ihre Paarung jedoch organisatorisch möglich. Das Leitungsbüro muss im Erdgeschoss untergebracht werden, WCs sind im Erdgeschoss dezentraler zu organisieren. In der Grundrissorganisation besteht generell, v.a. im Zentrum Optimierungsbedarf. Die Fassaden müssten deutlich überarbeitet werden.
    Insgesamt handelt es sind um eine gut positionierte Arbeit mit dem Potential einer besonderen innenräumlicher Qualität, die es hinsichtlich genannter Kritik weiter zu verbessen gilt.