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  • DE-90425 Nürnberg, DE-80331 München
  • 11/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-251450)

BauindustrieZentrum (BiZ) - Neubau Zentralbereich


  • 3. Preis

    Lageplan, © WRW FreiRaumArchitekten

    Landschaftsarchitekten
    Wamsler Rohloff Wirzmüller FreiRaumArchitekten, Regensburg (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Architekturbüro Ferdinand Weber, Regensburg (DE)

    Preisgeld
    6.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Mit einer klar umrissenen Großform gelingt es dem Verfasser, die heterogenen Bestandsbauten zu einer übergeordneten Struktur zusammenzufassen. Vorgestellte Stahlbetonlamellen umhüllen dabei die unterschiedlichen Funktionen wie Speisebereich, Verwaltung und Parkhaus. Ob die vorgeschlagene Lösung das auch zu leisten vermag, wird in Zweifel gezogen. Auch die Bereiche zwischen den vorgestellten Lamellen und der eigentlichen Fassade werden kritisch hinterfragt.

    Sehr gut gelöst ist der räumliche Übergang vom öffentlichen Bereich über einen halboffenen Eingangshof in das zentral gelegene Foyer. Nicht befriedigend gelöst sind dabei die bestehenden Höhendifferenzen, die zu einer Eingrabung des Speiseraums führen würden. Am Eingangsfoyer direkt angelagert sind Speisesaal und Vortragsraum, auch als zentraler und übersichtlicher Verteiler funktioniert das Foyer außerordentlich gut. Pforte und Gästeempfang sowie die Verwaltung sind ebenfalls direkt angelagert. Der Gästebereich ist über einen großzügig angelegten Flur gut angebunden, zudem barrierefrei durch den zusätzlich angebotenen Aufzug. Die Freizeiträume sind nahe der Gästehäuser situiert, ohne dabei zu stören. Kritisch gesehen wird der eingegrabene Freibereich im Süden, der unterhalb des Vortragsraums beengt wirkt.

    Die gewählten Konstruktionen sind der Aufgabenstellung angemessen, besondere Aufwendungen sind lediglich in den vorgestellten Stahlbetonlamellen zu sehen, die auch den gesamten Parkierungsbereich umfassen. Die wirtschaftlichen Kenndaten liegen insgesamt deutlich über dem Durchschnitt und lassen entsprechend höhere Baukosten erwarten.

    Während die funktionalen Anforderungen des Auslobers beim vorliegenden Entwurf sehr gut erfüllt sind, wird die vorgestellte Fassadenhülle kontrovers diskutiert. Insbesondere die Wirksamkeit als zusammenfassende Hülle wird dabei in Zweifel gezogen.