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  • DE-71691 Freiberg am Neckar
  • 01/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-239848)

Neubau der Oscar-Paret-Schule mit Dreifeldsporthalle, Parkdeck und Freianlagen


  • Anerkennung

    kein Bild vorhanden
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    TGA-Fachplaner
    Kienle Beratende Ingenieure GmbH, Ostrach (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: dasch zürn architekten BDA, Stuttgart (DE)
    Landschaftsarchitekten: Reinboth Landschaftsarchitekten, Esslingen (DE)
    Tragwerksplaner: Professor Pfeifer und Partner - Ingenieurbüro für Tragwerksplanung, Darmstadt (DE)
    TGA-Fachplaner: IB Wagner, Reutlingen (DE)

    Preisgeld
    13.400 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Arbeit interpretiert die Leitidee der Auslobung mit dem Thema 'Plätze' weniger städtisch als erwartet. So sind die Freiräume eher 'gartenstädtisch' zu lesen: es entstehen Freiräume, die über die Diagonale von Seeplatz, Marktplatz, Pausengarten und Vorplatz die Schule in Ihrer 3-Gliedrigkeit gut einbinden. Es entstehen neue Bezüge, auch überraschende wie das Gegenüber von Wohnturm und Eingangsbereich der Schule. Die Gesamtkonzeption wird ausdrücklich gewürdigt, in Ihrer Konsequenz kontrovers diskutiert. Schlüssig aus dem beschriebenen Ansatz heraus entwickelt sich die Konzeption der Schule, bestehend im wesentlichen aus 3 prismatischen Gebäuden. Vom Vorplatz betritt man den großzügigen zentralen Eingangsbereich, mit Foyer, Aula und Mensa mit südwestlichem Aussenbezug. Benachbart die nicht ganz optimal angeschlossenen Musikräumen.
    Die im EG angeordneten Fachräume sind trotz üppiger Verkehrsflächen, hinter Treppenhaus und WC-Räumen. Insgesamt ist der Fachraumbereich mit den erforderlichen Zuordnungen nicht überzeugend gelöst.
    Die Nebenräume der Sporthalle sind im EG im Schulgebäude integriert und es entsteht im EG eine tribünenartige Situation zur tiefer liegenden Sporthalle. Allerdings führt dies zu kompositorischen Mängeln in der Baukörperfügung der eigentlichen Sporthalle, wie im Schnitt BB ersichtlich.
    Die Obergeschosse mit den Jahrgangsstufen sind als Einspänner organisiert, mit Bezug zu den umlaufenden Balkonen einerseits und zu den innenliegenden Höfen andererseits. Dies jedenfalls in der gargestellten Absicht. Tatsächlich entpuppen sich diese Bereiche in den unteren Geschossen als Nebenräume, die zum dem noch den Fachräumen unzulänglich zugeordnet sind.
    Im Verwaltungsbereich entstehen durch lineare Anordnung ebenfalls Probleme in der Zuordnung (Arzträume). Kritisch wird festgestellt, dass teilweise Klassenräume und Aufenthaltsräume nicht den Jahrgangsstufen zugeordnet sind. Bei teilweise üppigen Verkehrsflächen sind Unterschreitungen bei den Programmflächen festzustellen.
    Insgesamt weist die Arbeit an doch einigen Stellen handwerkliche Mängel in der Durcharbeitung auf und lässt durch die teilweise sehr unverbindliche Darstellung Fragen offen (z.B. Ausweisung der gewünschten Freiflächen, Höhenlagen, Massstäblichkeit, Konstruktion uam.). Brandschutzzonierungen erfordern erkennbar deutlich erhöhten Aufwand.

    So bleibt die Arbeit in Ihrer Durcharbeitung und Konsequenz deutlich hinter den Möglichkeiten und dem Potential der eigenen Leitidee zurück.


INFO-BOX

Angelegt am 31.01.2017, 09:50
Zuletzt aktualisiert 02.02.2017, 10:52
Beitrags-ID 4-134727
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