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  • DE-76437 Rastatt
  • 04/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-239518)

Ersatzneubau für die Hans-Thoma-Grundschule


  • 4. Preis

    Lageplan, © K9 Architekten

    Architekten
    K9 ARCHITEKTEN Borgards.Lösch.Piribauer, Freiburg im Breisgau (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Carina Moosmann, Hannes Siefert, Elena Heldt, Iris Wagenplast

    Preisgeld
    6.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Schule organisiert sich 2-geschossig, ein Gebäudeversatz definiert den Eingangsbereich.
    So entsteht ein großzügiger, angemessener Vorplatz am Ötigheimer Weg.

    Auch der Schulhof profitiert von der Gebäudeverschränkung. Es entstehen Freiflächen unterschiedlicher Qualität: Ein Bereich für die Klassen 1 und 2 sowie 3 und 4, ein Schulgarten und eine Bühnenfläche.

    Durch die Lage des Eingangshofes im Südosten wird die vorhandene Topografie genutzt.
    Damit ist die fußläufige Verbindung zur Turnhalle barrierefrei über das Freigelände möglich.

    Das Gebäude wird über eine zentrale Halle erschlossen, die sich gleichzeitig zum Schulhof öffnet.
    Außen- und Innenraum werden so auf selbstverständliche Weise verbunden.

    Die zweigeschossige Aula ist das Herzstück der Schule.

    Die vorgeschlagene Fassadengestaltung mit Keramikplatten ist prinzipiell denkbar. Die Formale Ausgestaltung der Fassade würde man sich noch differenzierter wünschen.
    Verwaltung, Ganztagesbetrieb und Fachräume sind funktional richtig im Erdgeschoss angeordnet, während sich die Klassenzimmer im ruhigeren Obergeschoss befinden.
    Die Flure im Obergeschoss weiten sich zu Lern- und Lesebereichen auf, sodass ein lebendiges Raumkontinuum entsteht. Dem gegenüber sind jedoch die Unterrichtsräume in der Regel zu klein.

    Die Anforderungen an den Brandschutz sind nicht umfänglich erfüllt.
    Die Arbeit zeichnet sich durch sehr kompakte Grundrisse aus. Sie erfüllt jedoch zum Teil nicht die im Raumprogramm geforderten Flächen. Hier wäre nachzuarbeiten.

    Begrüßt wird, dass im Norden des Schulgebäudes aus Sicht des Verfassers eine Erweiterung denkbar wäre.

    Insgesamt handelt es sich bei dem Entwurf um ein in Bezug auf Ort und Aufgabenstellung
    gelungenen Beitrag.

    Überzeugend wirkt das Projekt durch seine Bezüge von Innen- und Außenräumen und seine gut proportionierten Freiflächen.