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  • CH-8570 Weinfelden
  • 12/2016
  • Ergebnis
  • (ID 2-256534)

Umbau Schwärze-Schulhaus zu drei Kindergartenabteilungen


  • Gewinner

    kein Bild vorhanden
    Landschaftsarchitekten
    SIMA | BREER, Winterthur (CH) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    sonstige Fachplaner, Projektsteuerer: DIMU BAUmanagement GmbH, Weinfelden (CH)
    Architekten: schoch tavli architekten, Frauenfeld (CH)
    TGA-Fachplaner: Eisenbart und Partner AG, Münchwilen (CH)
    Akustikplaner, Bauphysiker: zumbach partners sa, Herrliberg (CH)
    Tragwerksplaner: ICG-Ingenieure AG, Ottoberg (CH)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Dieses Projekt versucht durch gezielte Eingriffe den Bestand möglichst zu belassen. Es werden 3 gleichwertige Kindergärten in das Gebäude eingefügt.
    Im Aussenraum erhält jeder Kindergarten seinen eigenen Bereich. Der gemeinsame Spielbereich befindet sich im Nordosten und wird durch einen Rundweg mit den anderen Bereichen verbunden. Das bestehende Spielfeld im Südwesten wird belassen und soll weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Anstelle der geforderten Abstellräume wurden mobile Spielkisten vorgesehen.
    Der Lift wird mittig im Gebäude positioniert. Die Überfahrt findet in einer neuen, vergrösserten Gaube Platz. Die Lage des Liftschachts freistehend im Mehrzweckraum ist funktionell nachteilig. Die Vorzonen werden durch die Öffnung gegen das Treppenhaus und das neue Oberlicht über dem Treppenauge mit zusätzlichem Tageslicht aufgewertet.
    Die Grundstruktur der bestehenden Schulräume bleibt erhalten. Durch das Einfügen der mittleren Eingangs- und Garderobenzone als Holzmöbel mit den angefügten Gruppenräumen, den Küchennischen und dem Hauptraum entstehen flexible Raumbezüge und Nischennutzungen.
    Das Lehrerzimmer wird im Erdgeschoss, neben dem Eingang platziert. Den Verfassern gelingt es so, den Lehrpersonen eine gute Übersichtlichkeit von Innen- und Aussenbereich zu gewähren.
    Im Dachgeschoss bleibt der Mehrzweckraum in seiner Grundstruktur erhalten. Das gewünschte Förderzimmer/Mittagstisch kann durch eine Faltwand abgetrennt oder dem Mehrzweckraum zugeschlagen werden. Die Gauben werden vergrössert, was einerseits baugesetzlich, wie auch konstruktiv überprüft werden muss. Der vorgeschlagene Liftstandort ist unbefriedigend, die Anordnung der Türen über Eck bedingt behindertentauglich. Das Dach wird von der Aussenseite saniert.
    Die angegebenen Baukosten scheinen dem Umfang der Umnutzung zu entsprechen.
    Das Projekt überzeugt durch seinen sanften Umgang mit dem Bestand und die klare, sich wiederholende Struktur im Innenbereich. Es erreicht mit einfachen Mitteln eine vielfältige Kindergartenlandschaft, die den Nutzern viele Freiheiten garantiert. Der Liftstandort und die Gestaltung der Gauben sind zu überprüfen.