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  • DE-15203 Frankfurt (Oder), DE-15232 Frankfurt (Oder)
  • 02/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-242631)

Neubau Haus II der Oberschule Ulrich-von-Hutten inkl. Außenanlagen


  • ein 3. Preis

    © w+p Landschaften

    Landschaftsarchitekten
    w+p Landschaften, Berlin (DE), Offenburg (DE), Schiltach (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Lehmann Architekten GmbH, Offenburg (DE), Berlin (DE)

    Preisgeld
    11.250 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Innerhalb der heterogenen Stadtstrukturen und insbesondere in der Anbindung an die bestehenden Schulbauten integriert sich dieser Entwurf angemessen und schafft mit dem einfachen Gebäudevolumen eine selbstverständliche Ergänzung des Schulstandortes.

    Konsequent werden die bestehenden Strukturen des Lageplans aufgenommen und in einen neuen Strukturplan eingebunden. So wird die vorhandene Nord-Süd-Achse zu einer Promenade ausgebaut, die sowohl die bestehenden und als auch das neue Schulgebäude einbindet. So entsteht eine kompakte Baukörpersetzung, die Anbindung und Übergang zu dem bestehenden Schulgebäude findet und Bezüge zu den angrenzenden Außenräumen schafft.

    Für die äußere Erschließung sind entsprechend der Vorgaben zwei getrennte Zugänge geplant, ein Haupteingang vom Schulhof und ein Eingang für die Aula zum öffentlichen Straßenraum. Die Umsetzung des Raumprogramms ist in dem klar gegliederten Gebäudekubus funktional und räumlich sehr gelungen. Die Grundrisse verfügen über eine einfache Erschließungs- und Raumstruktur. Ein ringförmiger Flur, der um das 3 geschossige Foyer geführt wird, erschließt in den Obergeschossen sämtliche Lehr- und Funktionsräume, die alle optimal belichtet werden. Im Erdgeschoss sind die allgemeinen Flächen, Schulclub, Kantine und Aula sinnvoll angeordnet. Kritisch bleibt die Raumhöhe der Aula, die mit 3.60 m zu niedrig ist.

    Positiv erscheint der Baukörper in der architektonischen Haltung. Die Fassaden bringen die Schulnutzung zum Ausdruck, die gut proportionierten Ansichten wirken zurückhaltend und angemessen in dem gesamten Ensemble. Der Umgang mit den Freiflächen wird grundsätzlich positiv bewertet. Nicht überzeugend ist die Anbindung des Parkplatzes an die Promenade, die die Qualität der Promenade im Norden einschränkt.

    Insgesamt besticht der Entwurf durch das klare städtebauliche und architektonische Konzept, das funktional sowohl in dem Nachweis des Raumprogramms als auch im Freiraum optimal gelöst ist. Allerdings bestehen mit dem hohen Kostenansatz Zweifel an der Umsetzung dieses Projekts.