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  • 2. Preis

    © KRAFT.RAUM., kresings

    Landschaftsarchitekten
    KRAFT.RAUM., Krefeld (DE), Düsseldorf (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Sunhild Munier

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: KRESINGS, Münster (DE), Düsseldorf (DE)

    Preisgeld
    5.500 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Städtebaulich überzeugt die Arbeit 4001 durch die angemessene Dichte und Maßstäblichkeit der Bebauung und durch die gelungene Fassung von Straßen- und Platzflächen. Die winkelförmigen Baukörper erzeugen durchlässige Innenbereiche, die ein angemessenes Maß an Privatheit bzw. Gemeinschaftlichkeit ermöglichen.
    Der vorgeschlagene Clemens-Augustplatz betont auf selbstverständliche Art und Weise die denkmalwürdige Jakobus-Schule.
    Straßenflächen und Gehwege sollen im gleichen Material ausgeführt werden. Die damit einhergehende Verkehrsberuhigung erscheint dem Preisgericht sinnvoll.
    Die im westlichen Bereich vorgeschlagene Tiefgarage nutzt die Topografie geschickt aus. Das Verhältnis von Stellplätzen an der Straße zu Stellplätzen in der Tiefgarage ist gut gelöst. Ob im östlichen Wettbewerbsbereich zusätzliche Tiefgaragen sinnvoll wären, wird kontrovers diskutiert. Insgesamt stellt die Arbeit ausreichend Stellplätze im gesamten Gebiet dar. Unklar bleibt der Nachweis bezogen auf den ersten und zweiten Bauabschnitt. Die Gesamtanzahl der Wohnungen entspricht den Erwartungen des Auslobers in besonderer Weise. Auch die Differenziertheit und Größen der Wohnungen passen zur Auslobung bzw. zur Nachfrage.
    Der größte Teil der Wohnungen kann barrierefrei erstellt werden. Die Ausrichtung der Wohnungen erfolgt überwiegend in zwei Himmelsrichtungen und wird als gut geeignet bewertet.
    Aussagen zu Fahrradstellplätzen sind im Lageplan gemacht, zu Rollatoren fehlen Angaben in der Arbeit; dies wird aber als lösbar angesehen.
    Die architektonischen Qualitäten, insbesondere die Fassaden und Dachlandschaften fügen sich harmonisch in die vorhandenen Stadträume ein. Die durch den Wechsel von trauf- und giebelständigen Gebäuden entstehenden Dachgeometrien werden kritisch diskutiert. Auch die sehr hohen Dachspitzen bei gleichzeitig niedrigem Drempel erscheinen übertrieben.
    Die Gestaltung der öffentlichen und der privaten Freiflächen erscheint angemessen. Die Verortung von Spielflächen in den halböffentlichen Innenbereichen ist sinnvoll und richtig dimensioniert.
    Der Entwurf überzeugt sowohl auf der städtebaulichen, freiräumlichen und wohnungsbaulichen Ebene. Die Realisierung erscheint auf Grund der günstigen Kennwerte und der vorgeschlagenen Bauabschnitte unproblematisch.


INFO-BOX

Angelegt am 02.03.2017, 14:21
Zuletzt aktualisiert 13.02.2018, 10:40
Beitrags-ID 4-136654
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