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  • DE-13057 Berlin, DE-10315 Berlin
  • 02/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-241964)

Neuer Schulstandort Wartiner Straße, Neubau Schule und Sporthalle


  • 4. Preis

    © hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH

    Landschaftsarchitekten
    hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH, Berlin (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Stefan Reimann , Barbara Hutter

    Mitarbeit
    Lars Schöberl

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: huber staudt architekten bda, Berlin (DE)

    Preisgeld
    13.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Wettbewerbsbeitrag stellt ein dreigeschossiges Schulgebäude vor, welches die Sporthalle in die Gesamtform integriert. Zwei miteinander verschränke Gebäude bilden das lang gestreckte Volumen mit dem Innenhof im 1.OG über der Sporthalle und der großen Aula im EG.
    Die Gebäudehöhe wird sehr schlüssig aus der sehr heterogenen Umgebung begründet. Der Neubau vermittelt in der Höhenentwicklung zwischen den 11-geschossigen Wohnscheiben bis hin zur kleinteiligen Dorfstruktur und gibt einen der Schulnutzung sehr angenehmen Maßstab vor. Es entsteht ein schlüssiger Stadtplatz, von welchem Schule und Sporthalle sinnvoll erschlossen werden.
    Die leicht polygonale Figur erzeugt sehr differenzierte Außenräume mit hoher Aufenthaltsqualität. Die Polygonalität erzeugt keinen Mehrwert der Gebäudefigur. Positiv wird das Aufnehmen des Geländeniveaus in der Aula gewertet. Der mehrgeschossige Innenraum wird wie eine Landschaft durch Stufen und eine geschwungene Rampe als kommunikativer Aula/Mehrzweckbereich inszeniert. Die mittige, oval gewendelte Treppe erscheint als wichtigste Verbindung der Geschosse formal isoliert und zu beengt.
    Die Funktionen sind sinnvoll verteilt, alle Unterrichtsräume liegen an den Außenfassaden. In den Fluren ergeben sich weite Sichtbeziehungen, Lernzonen an den Gebäudeenden fungieren als Treffpunkt und Kommunikationsort. Jedoch werden die Galerien zur offenen Aula sowie die offenen Lernzonen in den Flurbereichen hinsichtlich des Brandschutzes problematisch gesehen. Insgesamt wird das Brandschutzkonzept als schwierig gewertet.
    Die differenzierte Bandfassade mit linear strukturierten, hellen Betonelementen erzeugt ein lebendiges Erscheinungsbild.
    Insgesamt stellt die Arbeit eine schlüssige und gute Lösung dar.