Der Entwurf strahlt eine große Gelassenheit aus, die sich folgerichtig in der Ausbildung des steinernen Blockrandes zeigt. Die Ideen aus dem städtebaulichen Ideenwettbewerb werden überzeugend in die nächste Maßstabsebene transportiert.
Die klare Gliederung von Türmen und Sockel wirkt wohltuend als gestalterische Klammer, jedoch erscheint die Fassadengestaltung trotz ihrer Finesse insgesamt in ihrer Stringenz teilweise etwas (zu) kühl und in Einzelbereichen, wie den Retailflächen, funktional nicht immer optimal. Klärungsbedürftig bleibt außerdem der Übergang von T2 zum Sockel.
Ein nachvollziehbarer Ansatz ist die Auflösung der Sackgasse durch eine zusätzliche öffentliche Durchwegung, die jedoch mit Eingriffen in das Foodhall- bzw. das Gastronomiekonzept einhergeht, was aus Sicht des Auslobers nicht gewünscht ist. Charmant ist die Idee der ‚gestapelten Einfamilienhäuser‘, wobei jedoch die Wohnungsgrundrisse teilweise große Tiefen aufweisen, die funktional nicht optimal sind. Das vorgestellte Grid verschlechtert zusätzlich die Belichtungssituation.
Das Freiraumkonzept ist vielversprechend, wenngleich das Baumdach auf dem Quartiersplatz nicht umsetzbar erscheint.
Insgesamt ist der Entwurf klar, selbstverständlich, von nahezu elitärer Strenge und trägt wesentlich zur Entscheidungsfindung bei.
| Angelegt am | 15.03.2017, 12:33 |
| Zuletzt aktualisiert | 17.03.2017, 11:49 |
| Beitrags-ID | 4-137290 |
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