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  • DE-49124 Georgsmarienhütte, DE-49124 Georgsmarienhütte
  • 03/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-247356)

Entwicklung Areal Rehlberg


  • Anerkennung

    © Westphal Architekten BDA + Horeis+Blatt Partnerschaft

    Architekten
    WESTPHAL ARCHITEKTEN BDA, Bremen (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Birgit Westphal , Jost Westphal

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Horeis+Blatt Partnerschaft mbB Garten- und Landschaftsarchitekten BDLA, Bremen (DE), Verden (DE)
    Visualisierer: LINDENKREUZ EGGERT | Bildermacherei & Utopografie, Dresden (DE)
    Modellbauer: amh l architektur.modelle.hogrefe, Bremen (DE)

    Preisgeld
    3.500 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Ein Wegenetz formt verschiedene Plateaus, die wenig Bezug zur örtlichen Topographie entwickeln. Das Konzept wirkt künstlich und angestrengt. Es passt eher in einen urbanen Kontext, die Landschaft wird überformt. Das Gebäude des Sportheims passt sich der Formensprache an.
    Die Anbindung der Alten Wanne erfolgt über die bestehende Erschließung, die lediglich geringfügig erweitert und um Kletternetzte ergänzt wird. Die dargestellten Wegeverbindungen führen nicht zu einer besseren Anbindung des Geländes an die gegebenen Strukturen des Ortes.
    Die elliptische Form des Sportheims entwickelt sich logisch aus den landschaftlichen Plateaus; dies erscheint plangraphisch und wenig erlebbar. Die Architektursprache ist „sympathisch und angemessen“. Das Solitärgebäude wirkt eher verloren auf der großen Freifläche und nimmt keinen Bezug zu den Sportflächen auf. Der Innenhof wirkt in der naturnahen Lage deplatziert. Die Gebäudeform schränkt die Funktionalität des Raumprogramms unnötig ein, wobei die Integration der Hausmeisterwohnung problematisch ist und keinen separaten Zugang ermöglicht.
    Das Angebot an Sportmöglichkeiten ist sehr vielfältig und interessant ausgewählt. Das Konzept der Plateaus verhindert die Einbindung der Sportmöglichkeiten in die Topographie. Die Integration von Sportangeboten in die Tartanfläche ist optimierungsbedürftig. Die Parcourstrecke müsste mehr von der Topographie profilieren. Für die Alte Wanne werden Aktionsmöglichkeiten geplant, die jedoch funktional und gestalterisch zu überdenken sind. Es fehlt eine Gestaltung des Umfeldes der ‘Alten Wanne‘, in Abhängigkeit zur Nutzung und in Anbetracht sinnvoller Ergänzungen in Bezug auf die Umgestaltung des Areals Rehlberg.
    Die Realisierung in Bauabschnitten ist erschwert. Insgesamt ist die Wirtschaftlichkeit hinsichtlich der Erstellung und Folgekosten gegeben (wenig befestigte Flächen, geringe Gebäudekubatur).