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  • DE-65366 Geisenheim, DE-61169 Friedberg (Hessen)
  • 02/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-240081)

Campus Geisenheim – Wettbewerb für vier Neubauten auf dem Campusareal


  • 2. Preis Neubau Praktikum Lebensmittelsicherheit

    kein Bild vorhanden
    Tragwerksplaner
    merz kley partner, Dornbirn (AT), Altenrhein (CH) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Bez+Kock Architekten Generalplaner GmbH, Stuttgart (DE)
    TGA-Fachplaner: Henne & Walter GbR, Reutlingen (DE)
    Modellbauer: Architekturmodelle Degen Modellbau, Esslingen (DE), Stuttgart (DE)

    Preisgeld
    11.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Für die Fassade des Praktikumsgebäudes werden ein Materialkanon aus horizontalen Betonelementen sowie ein vertikaler Rhythmus aus Holzelementen und Fenstern vorgeschlagen. Fassadenflächen, welche eine natürliche Belichtung benötigen, erhalten in diesem Rhythmus Fensterflächen. Flächen, die nicht zur Belichtung notwendig sind, erhalten ein Holzgefach. Nutzerseitig werden die raumhohen Fenster für die Laborbereiche hinterfragt.

    Durch einen verglasten Haupteingang wird ein großzügiges und übersichtliches Foyer erschlossen. Direkt an dieses angeschlossen befindet sich der Seminarraum in einer gut erreichbaren und zentralen Gebäudelage. Zwei funktional und räumlich gut angeordnete Treppenhäuser sowie ein Aufzug führen in das Obergeschoss des Gebäudes. Konsequent wird hier die Erschließung des Erdgeschosses in einem Dreibund mit attraktiven Bewegungsflächen weitergeführt. Labore, deren Vorbereitungsräume sowie der Autoklavenraum in ihrer Funktion richtig angeordnet. Auch alle weiteren Funktionsflächen scheinen in diesem Geschoss logisch und funktional angeordnet.

    Die hessischen Vorgaben zur Energieeffizienz können im Rahmen des Entwurfs eingehalten werden. Das Gebäude soll in erster Linie durch die anliegende Nahwärme mit Wärme versorgt werden. Ergänzend dazu wird zur Warmwasser-Bereitstellung eine unterstützende Solarthermie vorgeschlagen. Die Stromversorgung soll durch Fotovoltaik ergänzt werden. Der Glasflächenanteil in der Fassade erlaubt den Schluss, dass das Gebäude zumindest in Teilbereichen mechanisch gekühlt werden muss. Die Relation von Investitionskosten zu Energieeinsparpotential wird als vertretbar bewertet.

    Die vergleichende Berechnung des Kostenrahmens aus der Vorprüfung liegt im erhöhten Bereich. Die wirtschaftliche Ausführung mit Holzbauteilen und Holzfenstern ist als kostenrelevanter Aspekt zu prüfen. Der hohe Anteil der Verkehrsflächen ist zu prüfen.


INFO-BOX

Angelegt am 31.03.2017, 17:20
Zuletzt aktualisiert 10.10.2017, 11:41
Beitrags-ID 4-138180
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