loading
  • DE-76870 Kandel, DE-72726 Germersheim
  • 04/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-247207)

Ersatzneubau für die Integrierte Gesamtschule


  • 5. Preis

    kein Bild vorhanden
    Energieplaner
    Engineering- Consult Gesellschaft für Heizung, Lüftung und Sanitär mbH, Karlsruhe (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Jöllenbeck & Wolf Architekten BDA, Walldorf (DE)
    Bauingenieure: merz kley partner, Dornbirn (AT), Altenrhein (CH)
    Modellbauer: Béla Berec Architektur-Modellbau-Gestaltung, Esslingen (DE)

    Preisgeld
    8.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der städtebauliche Ansatz, die Ausbildung der freiräumlichen Passarelle, welche von Nord nach Süd verlaufend und im Bereich des Neubaus und Altbaus den Schulhof beschreibt, wird als Qualität erkannt. In seiner Körnigkeit vermittelt der klare Baukörper zwischen der kleinteiligen Struktur im Norden und der sich im Süden befindenden Sporthalle. Die neue Zugangssituation und die Anbindung von Neu- und Altbau ist räumlich gut angelegt. Positiv wird von der Jury der konzeptionelle Ansatz der programmatischen Zusammenfassung einzelner Bereiche zu Clustern und die funktionale Verteilung in den beiden Geschossen gesehen. Wünschenswert wären in der Erdgeschosszone räumlich stärkere Bezüge zu den Innenhöfen, die Clustertypologie unterstreichend. Leider werden gleich dem Umgang im Erdgeschoss die räumlichen Bezüge im OG mitunter durch die Sanitäreinheiten verstellt. Positiv wird die gedachte Ausführung in Holzbauweise gesehen. In der hiermit verbundenen möglichen Vorfabrikation besteht die Chance einer wirtschaftlichen Umsetzung des Gebäudes. Ist die Clusterstruktur im Erdgeschoss noch angelegt, wird diese Form im Obergeschoss nicht konsequent ausformuliert und mögliche räumliche Qualitäten gehen verloren. Die angebotene, großzügige Dachterrasse im Obergeschoss wird hinsichtlich ihrer zu erwartenden Nutzung kritisch gesehen. Eindeutiger wäre die Fläche der Terrasse dem Innenraum zuzuschlagen zugunsten des Flächenmanagements. Das mögliche Konzept des zweiten Fluchtweges über die Balkone und Terrasse ist nicht in Gänze nachgewiesen. Insgesamt wird die Arbeit in ihrer städtebaulichen Konzeption, den zu erwartenden freiräumlichen Qualitäten, als auch der typologischen Ausformulierung, trotz ihrer genannten Mängel als ein guter Beitrag gesehen.