Das Konzept der neuen Seebrücke besticht durch seine filigrane Eleganz, die frei geschwungene Linienführung und die gestalterische Durcharbeitung.
Die Ausbildung der räumlichen Aufweitung am Antritt und Endpunkt der Brücke sind richtig gesetzt, die Ausbildung als sich verjüngender, ansteigender Steg in der Mitte hat einen besonderen Erlebniswert. Auch in der Fernwirkung besticht das Tragwerk der Brücke durch die filigrane Struktur und den geschwungenen Linienverlauf. Wichtiger Kritikpunkt ist die Einschränkung der ganzjährigen Nutzbarkeit sowie die Nachhaltigkeit in Bezug auf Hochwasser und Eisgang, bedingt durch die zu geringe Höhenausbildung des Endpunktes auf dem Wasser. Die angebotenen Nutzungsmöglichkeiten sind gut umsetzbar, ebenso die Orientierung der Treppenanlagen am Wasser. Die Lage des Schiffsanlegers ist zu klären, ebenso die Eisschollenthematik in den Stützengabeln.
Die Anbindung an den Landschaftsraum der Promenade ist sehr überzeugend gelöst und besticht in ihrer Einfachheit und Eleganz. Die barrierefreie Befahrbarkeit und Zugänglichkeit ist in allen Bereichen gewährleistet, allerdings erfordert die lange Wegstrecke zusätzliche Sitzmöglichkeiten.
Insgesamt überzeugt der Entwurf durch seine Schlichtheit und Eleganz sowie die überzeugende Seitenansicht, wobei die die Realisierbarkeit unter Berücksichtigung gestalterischer, wirtschaftlicher und nachhaltiger Aspekte gewährleistet erscheint.
| Angelegt am | 08.06.2017, 16:40 |
| Zuletzt aktualisiert | 12.06.2018, 12:21 |
| Beitrags-ID | 4-141273 |
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