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  • 4. Preis

    Foyer & Kommunikationsbereich, © HASCHER JEHLE Architektur

    Architekten
    HASCHER JEHLE Architektur, Berlin (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Prof. Rainer Hascher , Prof. Sebastian Jehle

    Preisgeld
    15.600 EUR

    Erläuterungstext
    Der Neubau des Erlangen Centre for Astroparticle Physics (ECAP) greift die Ziele des Rahmenplans auf und fügt sich mit seiner Zweigeschossigkeit selbstbewusst und auf elegante Weise in seine Umgebung ein. Der Baukörpermarkiert dabei selbstbewußtdie Nord-Ost-Ecke des Süd-campus. Ergänzt wird der Forschungsbau im 2. Bauab-
    schnitt durch das dreigeschossige Institutsgebäude, das sich mit seiner Geschossigkeit seinen direkten Nachbargebäuden, darunter auch der Erweiterung des bestehen-
    den Parkhauses anpasst.

    Um die intensive Zusammenarbeit mit den benachbarten Instituten, darunter auch das Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts an der Staudtstraße, zu stärken und kurze Distanzen und Synergieeffekte zu ermöglichen, entsteht im Westen, zu dem großzügigen, zentrale Freiraumstreifen die neue, repräsentative Adresse des ECAP. Dort empfängt der Haupteingang mit seinem hellen und offenen Foyer die ankommenden Besucher, Mitarbeiter, sowie Studenten und fungiert als zentraler Anlaufpunkt des Forschungsbaus. Angrenzend an das Foyer und zwischen den Labor- und Bürobereichen liegend befindet sich auf zwei Ebenen verteilt die Kommunikationszone (Meetingpoints) sowie die Kon-
    ferenzbereich. Hier findet der Austausch unter den Gruppen intern, aber auch extern des ECAP Laboratory statt.
    Die öffentlich zugänglichen Bürobereiche erstrecken sich im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss der Südseite und um den großen Innenhof des Gebäudes. Die Verteilung innerhalb des Bürobereiches erfolgt über 4 Raumgruppen. Die Lage und Anordnung der Büroräume um den grünen Hof bieten beste Voraussetzungen für eine ruhige, konzentrierte und kreative Arbeitsatmosphäre. Die Fassadengliederung und das zugrunde gelegte Ausbauraster von 1.30m schaffen einen wirtschaftlichen und ergonomischen Raumzuschnitt und ermöglichen eine zukünftige Veränderbarkeit der Büroflächen in unterschiedliche und flexible Raumgrößen mit sinnvollen Bewegungsflächen und genügend Stellflächen für Regale etc.
    Die einer Zugangskontrolle unterlegenen Labore befinden sich im nördlichen Teil des Gebäudes und erstrecken sich ebenfalls über zwei Geschosse. Auch hier setzt das Gebäudetragwerk und die Fassadengliederung von 1.30m eine flexible und unterschiedliche Nutzung sowie Raumgrößen der Labore voraus.

    Auf der Ostseite, an der Nikolaus-Fiebiger-Straße befindet sich ein weiterer, repräsentativer Eingang, der über einen öffentlichen Flur mit dem Foyer verbunden ist, um somit auch die Besucher und Mitarbeiter von der neu geplanten öffentlichen Anbindung kommend, in das Gebäude zu führen.
    Der Z-förmige öffentlich zugängliche Erschließungsbereich zwischen den Büro- und Laboreinheiten mit seiner kommunikationsfreundlichen Gestaltung und Konferenzräumen schafft eine kurze Wegeverbindung zwischen den Bereichen mit intensivem Austausch zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen und externen Instituten.
    Die zweigeschossige stützenfreie Versuchshalle befindet sich an der Süd-Ost-Ecke des Gebäudes und gliedert sich selbstverständlich in den Baukörper ein. Die Anlieferung von Waren erfolgt im Süden mit Anbindung an die Nikolaus-Fiebiger-Straße. Abgewandt vom Haupteingang und an wenig repräsentativer Stelle befindet sich hier auch der Entsorgungsplatz sowie der für alle Institute zugängliche Stickstofftank.Die Anlieferung und Ver- und Entsorgung kleinerer Waren erfolgt über den Eingang an der Nikolaus-Fiebiger-Straße. Von hier aus wird das Gebäude über den Lastenaufzug versorgt.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.