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  • DE-81241 München, DE-81241 München
  • 05/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-267440)

Neubebauung des Baufeldes Mi2


  • ein 1. Preis

    kein Bild vorhanden
    Bauphysiker
    Müller-BBM GmbH, Planegg/München (DE), Berlin (DE), Dresden (DE), Frankfurt (DE), Gelsenkirchen (DE), Hamburg (DE), Karlsruhe (DE), Köln (DE), Nürnberg (DE), Reutlingen (DE), Stuttgart (DE), Weimar (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: meck architekten gmbh, München (DE)
    Landschaftsarchitekten: lohrer.hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh, München (DE)
    Tragwerksplaner: Haushofer Ingenieure GmbH, Markt Schwaben (DE)
    Visualisierer: VIZE architectural rendering, Prag (CZ)
    Modellbauer: Matthes Max Modellbau GmbH, München (DE)

    Preisgeld
    12.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    „Ein Stück Stadt bauen“ ist das Thema dieser Arbeit. Insofern ist es konsequent, daß die
    Verfasser den Vorgaben des Bebauungsplans eng folgen und die vorgegebene Blockstruktur zum Ausgangspunkt des Entwurfs machen.

    An der Ecke Offenbach-/ Landsberger Straße wird durch einen sechsgeschoßigen Bau die Eingangssituation zum Hotel sehr elegant markiert. Das Zurücknehmen der Fassade an der Offenbachstraße ergibt einen angenehm proportionierten Vorbereich, der sehr städtisch wirkt und zudem die Abstandsflächenthematik geschickt abmildert. Die Architektursprache orientiert sich in ihrer Plastizität und Materialwirkung (Ziegel, Werkstein) an den benachbarten Bauten wie dem Pasinger Bahnhof. Die Gliederung durch einen großzügig verglasten Sockel mit Markisen und einen kräftigen Dachüberstand geben den Gebäuden eine zeitlose Ausstrahlung.

    Durch das Abtrennen des nordöstlichen Winkels von der straßenbegleitenden Bebauung
    entsteht ein ruhiger, jedoch gut zugänglicher Hof, zu dem sich die Wohnungen in der
    Mehrzahl orientieren. Die Wohngebäude bieten zum größten Teil durchgesteckte
    Wohngrundrisse. Dadurch profitieren sie vom Innenhof und vom Blick in den öffentlichen
    Park. Die Erschließung der Wohnhäuser erfolgt von der öffentlichen Seite. Die Treppenhäuser ermöglichen einen Durchgang zum privaten Innenhof. Die Erdgeschoßzone
    ist gegenüber dem Straßenniveau angehoben, was die Privatheit der EG-Wohnungen stärkt.
    Die Idee, den Wohngebäuden zwei Fassaden zu geben, eine „harte“ Fassade zum
    öffentlichen Raum und eine „weiche“, aufgeglaste Fassade zum Grün, überzeugt. Der
    Vorschlag, Wohnräume zur Straße durch eine feststehende Prallscheibenkonstruktion zu
    schützen, wird in Bezug auf die Wohnqualität und den Unterhalt kritisch gesehen.

    Die Unterbauung des Geländes beschränkt sich auf den Perimeter des Geländes, wodurchein Erdkern auch große Baumpflanzungen ermöglicht. Die privaten Freiflächen entlang der Promenade sind kritisch zu sehen.

    Der Entwurf überzeugt durch seine großzügige, städtische Haltung und seine Kraft,
    adressbildend zu wirken.