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  • DE-54293 Trier, DE-54290 Trier
  • 06/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-256929)

Neubau des THW-Gebäudes


  • 1. Preis

    Wettbewerb THW Trier, 1. Preis Stocker Dewes Architekten Freiburg, © LINK3D Architekturvisualisierung aus Freiburg

    Architekten
    stocker dewes architekten bda, Freiburg (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Visualisierer: LINK 3D - Wettbewerbsperspektiven und Architekturvisualisierung, Freiburg im Breisgau (DE)

    Preisgeld
    6.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Beitrag überzeugt durch eine Konzeption, mit der für die an sich einfache Entwurfsaufgabe eines Gewerbeneubaues ein hohes Maß an baukultureller Qualität gestiftet wird. Die Gliederung in Kopfbau und Fahrzeughalle, als „Brücke“ beschrieben, die gute Ausnutzung des Grundstücks mit einem gemeinschaftlichen Außenraum zur bestehenden Feuerwehr sowie die wirtschaftlichen Kenndaten stehen für einen herausragenden Wettbewerbsbeitrag.
    Das Volumen ist kompakt und lässt ein gutes AV-Verhältnis erwarten. Die Gebäudewerte erscheinen wirtschaftlich, einige Gebäudekennzahlen wie z.B. Raumflächen unterschreiten jedoch die vorgegebenen Werte.
    Tragwerk und Gebäudeaufbau aus Beton sind, wenn auch statisch ambitioniert vorgebracht, einfach konzipiert. Die „massiv dämmende Betonstruktur“ ist bei einer Ausführung kritisch auf Einhaltung aller statischen und bauphysikalischen Bedingungen zu überprüfen. Die vorgeschlagene Fassaden- und Materialauswahl sind der Aufgabe angemessen. Der Nachweis des sommerlichen Sonnenschutzes erscheint beim Bürogebäude nicht ausreichend gelöst.
    Dem Entwurf sind beispielhafte Orientierungsmerkmale für Außen- und Innenbereiche zu bescheinigen. Erschließung und Gebäudeorganisation sind überzeugend. Das Angebot einer Dachterrasse für die Geschäftsstelle wird begrüßt, auch wenn sie überdimensioniert erscheint. Die Abmessungen des BHKW-Raums am Gebäudeende sind zu überprüfen. Die Position des Lagers an der nördlichen Gebäudeseite wirkt beliebig und nicht gelöst. Überdies steht sie im Widerspruch zu den Festsetzungen des B-Plans. Diese Einschränkung ist zu korrigieren.
    Insgesamt ist dem eingereichten Entwurf eine hohe funktionale und gestalterische Qualität zu bescheinigen.