loading
  • DE-59174 Kamen, DE-59174 Kamen
  • 07/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-256889)

Umgestaltung der Ortsmitte von Kamen-Heeren-Werve


  • 3. Preis

    Blick von Südwesten über den Platz, © 3. Preis @wbp Landschaftsarchitekten GmbH

    Landschaftsarchitekten
    wbp Landschaftsarchitekten GmbH, Bochum (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Rebekka Junge , Christine Wolf

    Mitarbeit
    Sebastian Sippel, Shu Zhang

    Preisgeld
    5.000 EUR

    Erläuterungstext
    Mit einer Abfolge von offenen und geschlossenen Räumen entwickelt sich
    entlang der Märkischen Strasse ein neuer, identitätsstiftender Ortskern.
    Mit unterschiedlich ausgeprägten Achsen – zwei grünen Achsen über die
    Mittel- und die Westfälische Strasse und einer steinernen, dörflichen Achse
    über die Zechensiedlung- verknüpft sich die Ost-West-Spange des
    Ortskerns mit dem Grünzug entlang der renaturierten Seseke im Norden.
    Die Märkische Strasse wird gemeinsam mit dem zentralen Platz und dem
    Park zu einem zusammenhängenden Stadtraum entwickelt, der sich
    zwischen dem ursprünglichen Ortskern im Westen und der Kreuzung mit
    der Westfälischen Strasse im Osten aufspannt. Dabei soll ein mit Bäumen
    überstellter lebhafter, räumliche aber eher geschlossenerer Strassenraum
    entstehen, der sich an zentraler Stelle zu einem neuen Platz öffnet und
    den Park als einen „grünen Stadtplatz“ mit einbindet.
    Die heutige heterogene städtebauliche Struktur soll auch über das
    differenzierte Grünkonzept geklärt werden. So wird der Park mit dem
    alten Baumbestand als wertvolle Struktur erhalten, drei neue Einzelbäume
    prägen den zentralen Platz und der Strassenraum der Märkischen Strasse
    erhält mit den beiden Baumreihen eine räumliche Fassung. Der Park, der
    eher als Grüner Stadtplatz gesehen wird, wird mit einem
    wassergebundenen Parkband in die Märkische Strasse erweitert. Er wird
    dadurch besser wahrnehmbar und damit auch besser angenommen
    werden.
    Auch das Belagskonzept folgt dem Prinzip der sich öffnenden und
    schliessenden Räume: während die Märkische Strasse ein einheitliches
    Pflasterbild erhält, wird die Wahrnehmung des zentralen Platzes über ein
    Teppich aus großformatigem Material gestärkt. Der Platz und der Grüne
    Stadtplatz werden über eine einheitliche breite Einfassung gefasst, die
    Einheit des Parks sowie die Zusammengehörigkeit der beiden Orte werden
    deutlich erkennbar.
    Das neue Zentrum soll sich als Ort für "Alle" entwickeln. Dafür werden die
    Strassenräume als Begegnungszone entwickelt. Die Farbahnen werden
    durch einen Materialwechsel im Belag kenntlich gemacht. Die
    Grosszügigkeit des neuen Stadtraums wird durch die Konzentration der
    Stellplätze auf de Flächen nördlich der Sparkasse und der Volksbank
    erreicht. Nur einige wenige Stellplätze, insbesondere
    Behindertenstellplätze werden zentral angeordnet. Die Radstellplätze
    werden ebenfalls nah am Platz angeordnet, allerdings in kleineren
    Einheiten von 4-5 Bügel, die optional mit Ladesäulen ausgestattet sind.
    Der östliche Kreuzungsbereich wird ebenfalls als Begegnungszone
    niveaugleich ausgebaut.
    Für die kosumfreie Bespielung des Platzes werden unter den beiden
    nördlichen Solitärbäumen Rundbänke zum Aufenthalt angeboten. Die
    übrige Fläche soll freigehalten werden, um auch für Veranstaltungen
    größtmögliche Freiheiten zu haben.
    Der Park erhält einige Bänke an den neuen Wegen, aber vor allem der
    südliche neue Teil des Parks mit der wassergebundenen Decke soll zum
    Aufenthalt einladen.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 14.07.2017, 17:02
Zuletzt aktualisiert 17.07.2017, 16:26
Beitrags-ID 4-143049
Seitenaufrufe 218