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  • DE-13589 Berlin, DE-13583 Berlin
  • 07/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-260850)

Umbau der evangelischen Zufluchtskirche Spandau zum gemeinwohlorientierten Zentrum


  • 1. Preis

    kein Bild vorhanden
    Tragwerksplaner
    2B Planungsgesellschaft mbH, Berlin (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: ff-Architekten, Berlin (DE)

    Preisgeld
    21.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Entwurf für die zum Stadtteilzentrum und Kita umgenutzte Zufluchtskirche überzeugt durch einen respektvollen Umgang mit dem Bestand, der über gezielte Eingriffe der neuen Nutzung selbstverständlich und zeitgenössisch zugeführt wird.

    Die gewünschte Öffnung des Ensembles gelingt über eine getrennte äußere Erschließung von Stadtteilzentrum vom öffentlichen Platz aus, ergänzt um eine dem ehemaligen Gemeindesaal vorgelagerten Freitreppe, sowie einer der benachbarten Schule zugeordneten rückseitigen Erschließung der Kita. Der neue Stadtteilzentrumseingang mit der großen Zeder wird mit der Freitreppe um ei-nen Bestandsbaum herum zu einem schöneren Ensemble ergänzt und kann zur Belebung des Platzes beitragen.

    Folgerichtig wird das Stadtteilzentrum zum Platz hin, die Kita vor allem im Kirchensaal zum Garten hin und die Krippe zum Innenhof hin organisiert. Der In-nenhof bleibt als Zentrum erhalten. Die Funktionen der Catering Küche werden im UG untergebracht und an beide oberirdischen Nutzungsbereiche unabhängig angebunden.

    Insbesondere überzeugt die Erschließung innerhalb des Stadtteilzentrums, die eine unabhängige und somit den verschiedenen Nutzungen angemessene Er-schließung ermöglicht, so dass z.B. das Café unabhängig von Beratungs- und Gruppenräumen funktionieren und so erst multifunktional genutzt werden kann.

    Die Gliederung und Nutzbarmachung des Kirchensaals gelingt herausragend. Die erforderliche kleinteilige Raumstruktur aus intimeren Einzelräumen wird strukturell an den Seiten angeordnet und so zentral ein gemeinschaftlicher aber zonierter Raum erzeugt. Dieser zentrale Raum öffnet sich zugleich in die Höhe des Kirchensaals und erhält über die Anordnung und Formgebung der Deckenöffnung den Raumeindruck der zeltartigen Dachform. Der entstehende Tisch wird ebenfalls durch die zentrale Deckenöffnung in gut nutzbare Zonen gegliedert und öffnet endgültig einen Eindruck des Bestandsraums.


INFO-BOX

Angelegt am 01.08.2017, 13:14
Zuletzt aktualisiert 07.08.2017, 12:17
Beitrags-ID 4-143870
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