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  • 2. Preis

    © terra.nova Landschaftsarchitektur

    Landschaftsarchitekten
    terra.nova Landschaftsarchitektur, München (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Peter Wich

    Mitarbeit
    Theresa Bartl

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: bss Architekten Bär, Stadelmann, Stöcker, Nürnberg (DE)

    Erläuterungstext
    Die Gestaltung des Freiraums spannt ein Netz aus Punkten und Linien auf, welches den räumlichen Zusammenhalt des Campusgeländes verstärkt und zugleich Verbindung in die Umgebung schafft.
    Innerhalb des Geflechts von Wegen werden an Knoten und Aufenthaltspunkten neue verschiedenartige Orte geschaffen, die in ihrem Charakter zwischen Kommunikations- und introvertierten Ruheräume variieren.

    So entsteht am Schnittpunkt der Nord-Süd- mit der West-Ost-Achse der Campus Platz. Dieser gewährleistet durch den, locker mit Bäumen überstandenen, Haincharakter sowohl das durchqueren des Raums in Bewegungsrichtung des Fuß- und Radverkehrs ohne Hindernisse, wie auch das Entstehen von Orten, die zum Verweilen und Ruhen einladen.
    Die Höfe des Hauptgebäudes gliedern sich in den Wirtschafts- und Aufenthaltshof.
    Während der Wirtschaftshof als reiner Bewegungs- und Funktionsraum ausgebildet wird, sind der Aufenthaltshof, wie auch die Gärten der Wohnheime angenehme Ruheorte. Abgewandt vom großen Campusplatz geben diese Orte Möglichkeit für Studium und Entspannung.
    Nicht zuletzt der Studiergarten, als letztes und abgeschiedenes Glied der Kette des Campus‘ lässt Raum für eine willkommene Abwechslung vom Trubel des Campusalltags.
    Gartenelemente, die der Abfolge des Inneren des Hörsaalgebäudes folgen spannen Räume auf, die zum handwerklichen Arbeiten oder aber zum Innehalten einladen.
    Zusammenhaltendes und stadtraumprägendes Element ist der Anger, welcher die Siechenangerstraße begleitet. Als zusammenhaltende Grünfläche agiert der Anger als Kommunikationsort welcher den gesamten Campus rahmt und zusammenhält.

    Die Nutzer bewegen sich in einem klar strukturierten Freiraum, welcher sich in selbstverständlicher Weise in die umgebende Stadtlandschaft einfügt und so das Erleben von öffentlichem und Campusleben verbindet und zu einem Ereignis werden lässt.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.