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  • DE-38444 Wolfsburg, DE-38440 Wolfsburg
  • 09/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-249582)

Südliche Dessauer Straße


  • 2. Preis

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    Landschaftsarchitekten, Stadtplaner
    Lohaus · Carl · Köhlmos PartGmbB Landschaftsarchitekten · Stadtplaner, Hannover (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten, Stadtplaner: HÜBOTTER + STÜRKEN + DIMITROVA Architektur & Stadtplanung BDA Partnerschaftsgesellschaft mbB, Hannover (DE)

    Preisgeld
    9.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Entwurf zeichnet sich durch präzise gesetzte, Raum fassende Baukörper aus. Der quadratischen Großfigur gelingt es – trotz seiner typologischen Fremdheit – einen respektvollen Abstand zur Bestandbebauung zu schaffen und einen großzügigen Freiraum aufzuspannen. Eine Schwäche liegt in der Ausformulierung des Raumes zwischen Neubebauung und Freizeit- und Bildungszentrum, dieser wirkt indifferent und eingeschränkt nutzbar.

    Überzeugend ist die räumliche Fassung des Marktplatzes, obwohl der ‚Durchgang‘ in Richtung Osten zu gering dimensioniert scheint und die Gefahr einer Trennung der Gebiete birgt. Der Umgang mit dem Einkaufszentrum lässt jedoch keine signifikante Qualitätssteigerung gegenüber der heutigen Situation erwarten.

    Die Wohngrundrisse lassen hohe Wohnqualität erwarten, auch wenn die hochgesetzten Erdgeschosse den direkten Bezug zum Freiraum einschränken. Die Verortung der Seniorenwohnanlage in Kombination mit der Kindertagesstätte ist gelungen.

    Das Erschließungssystem ist im Wesentlichen klar und schafft eindeutige Adressbildungen. Optimierungsbedarf besteht aber noch in technischen Details wie Stellplätzen oder Feuerwehrzufahrten. Die Erschließung des baulichen Bestands im Blockinnenbereich ist jedoch nicht nachvollziehbar und muss nachgewiesen werden. Der fehlende Radweg entlang der Frankfurter Straße ist nachteilig.

    Die Wirtschaftlichkeit des Entwurfes ist im mittleren Bereich anzusetzen, der Anteil an Gewerbe sollte reduziert werden.

    Insgesamt überzeugt die Arbeit durch ihre selbstverständliche und zugleich prägnante Setzung.