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  • DE-20246 Hamburg, DE-20251 Hamburg
  • 10/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-258085)

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf – Neubau der Martiniklinik


  • ein 1. Preis Zuschlag Nach Überarbeitung

    Außenperspektive (Überarbeitung), © HWP/Architects Collective

    Architekten
    HWP Planungsgesellschaft mbH, Stuttgart (DE), Berlin (DE), Greifswald (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Architects Collective, Wien (AT)
    Visualisierer: expressiv.at, Wien (AT)

    Preisgeld
    65.500 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Klinik wird insgesamt über eine Dreiteiligkeit definiert, die sich durch die Ausformung des Gebäudes an sich interpretiert: Sockelbereich, Fuge und Pflegegeschosse. Dies stellt eine gute Lösung dar, die es versteht mit einfachen Mitteln einen architektonischen Ausdruck zu erzielen. Die Fuge zwischen den beiden horizontalen Gebäudeteilen (Sockelbereich und Pflegegeschosse), ermöglicht durch die vertikale Lamellenstruktur das Eindringen von Licht ohne Blickbeziehungen zuzulassen. Dies ist für den sich dahinter verbergenden OP-Bereich ausdrücklich erwünscht. Eines der wesentlichen Merkmale des Entwurfs ist zudem, die durchgängige Verwendung eines gleichbleibenden Materials (Klinker) sowohl im Sockelbereich als auch im oberen Teil des Gebäudes.

    Eine Dachterrasse ermöglicht den Patienten, sich außerhalb des „gewöhnlichen Klinik-Verkehrs“ zu bewegen und wurde vom Nutzer als wichtige Qualität erkannt.

    Vor dem Eingang spiegeln die geplanten Rasenflächen die rückwärtige Parksituation des Altbaus wieder und ergänzen diese.

    Die mit dem Eingang erreichbare Magistrale lässt bereits beim Betreten die Gebäudetiefe erkennen und könnte einen Übergang zu zukünftigen Gebäuden darstellen. Zusätzliche Beleuchtung erfährt die Magistrale durch den Lichthof und wird dadurch insgesamt gut mit Tageslicht durchflutet. Die Zonierung der Magistrale kann auf die Wünsche des Nutzers hin durch Möbel verändert werden.

    Die Gruppierung der einzelnen Ambulanzen ist durch Größe und Anordnung untereinander gut gelungen. Im OP-Bereich sind wesentliche Teile noch zu überarbeiten. Nur eine Einschleusung ist definitiv zu wenig und wird als zu gering angesehen, um den Anforderungen des Nutzers gerecht zu werden.

    Die Anordnung von Geschäftsbereichszimmern und Büros im Sockelgeschoss wird kritisch gesehen, da dort die Versorgung der Büros mit Tageslicht ungenügend ist.


INFO-BOX

Angelegt am 04.08.2017, 12:48
Zuletzt aktualisiert 09.11.2017, 12:35
Beitrags-ID 4-144125
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