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  • CH-8057 Zürich
  • 11/2007
  • Ergebnis
  • (ID 2-8028)

5. Bauetappe der Universität Zürich-Irchel (UZI 5)


  • 3. Rang

    Perspektive von Süd-West

    Architekten
    doranth post architekten, München (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Rainer Post Jannine Hüsing Susanne Löblein Susanne Schanko Gerhard Waibel, TGA: Kalt + Halbeisen Ingenieurbüro AG, Zürich Statik: Zilch + Müller Ingenieure, München Visualisierung: mw2, München Modell: Matthes Modellbau, München

    Erläuterungstext
    Städtebau und Architektur

    Das Gebäude der 5. Ausbauetappe nimmt in seiner Körnung den „Richtplan Ziegler“ auf.
    Der kompakte Baukörper formt den Abschluss des Universitätsgeländes in nordöstlicher Richtung und bewahrt ausreichend Distanz zu der kleinteiligeren Wohnbebauung an der Frohburgstrasse. Eine Weiterführung der Bebauung bergseits gegen die Frohburgstrasse erscheint aufgrund der besonderen Topographie und der eher schwierigen Erschliessung als nicht wirtschaftlich.
    Weitere Ausbauetappen könnten entweder nordwestlich oder südlich anschliessen. Die Hauptachse kann durch ein Gebäude mit öffentlicher Nutzung im Rahmen der 6. Ausbauetappe bergseits räumlich gefasst werden und nach aussen eine klare Kontur als Abschluss des Universitätsareals zur Frohburgstrasse bilden, so dass das Bild der Insel im Park erhalten bleibt. Einerseits bilden die versetzt angeordneten Baukörper differenzierte Aussenräume mit Plätzen und Grünzonen, die zum Aufenthalt einladen, andererseits wird die Fussgängerachse räumlich definiert abgeschlossen.
    Zum Gebäude der 4. Ausbauetappe ist der Neubau abgerückt und dokumentiert auch durch die Fassadenausformung seine Eigenständigkeit, ist jedoch für die Fussgänger mit einem gläsernen Steg an die Fakultätsachse angebunden. Die Fassaden nehmen in ihrer Materialität und Gliederung die präzise Sprache der 1. Ausbauetappe auf und interpretieren sie zeitgemäß. Die vorspringenden Sichtbetonstützen und –decken im Raster der Tragelemente bilden die umlaufende Struktur, in der die je nach Nutzung unterschiedlichen Fassadenfüllungen eingestellt werden. Zugleich wird die kompakte Gebäudeform betont.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.