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  • DE-60327 Frankfurt am Main, DE-60325 Frankfurt am Main
  • 07/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-270740)

Hochhaus am Güterplatz


  • 2. Preis

    kein Bild vorhanden
    Tragwerksplaner
    schlaich bergermann partner - sbp gmbh, Berlin (DE), Stuttgart (DE), Paris (FR), New York (US), Shanghai (CN), São Paulo (BR) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin (DE), Dülmen-Rorup (DE)
    Fassadenplaner: DS-Plan Ingenieurgesellschaft für ganzheitliche Bauberatung und Generalfachplanung GmbH, Köln (DE), München (DE), Stuttgart (DE), Hamburg (DE)

    Preisgeld
    20.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die gefaltete Fassade, die auf dem Bild von Basaltsäulen fußt, ist eine markante architektonische Geste von hohem Wiedererkennungswert. Die Idee der geschossübergreifenden Faltungen ist nachvollziehbar, wobei der Begriff des ‚Stadtbalkons‘ zunächst eher eine andere Assoziation weckt. Ob die Struktur in letzter Konsequenz so wahrnehmbar sein wird, bleibt unklar, jedoch versprechen die mannigfaltigen Spiegelungen in jedem Fall einen angenehm irritierenden und irisierenden Effekt. Die Faltungen wirken in Bezug auf die dahinter liegenden Nutzungen teilweise aber auch etwas willkürlich (insbesondere im Bereich der Hotelzimmer). Die Faltungen erzeugen mehr Fassadenfläche, der „Mehrwert“ bleibt jedoch fraglich. Das Kosten für die vorgeschlagene Fassade werden aller Voraussicht nach das vorgegebene Fassadenbudget zu stark überschreiten, um realisiert werden zu können.

    Trotz des im Sockel fortgeführten Prinzips der Faltungen bildet dieser Bereich mit seinem hohen Maß an Transparenz einen – beinahe etwas zu großen – Kontrast zum Turm. Die Vorschläge für die Vordächer sind interessant, müssten im technischen Detail allerdings noch überprüft werden. Die Fassade erzeugt letztlich erhöhte Investitionskosten und besitzt einige konstruktiv anspruchsvolle Elemente, wie. z.B. die flächenbündigen Gläser.

    Der Anschluss an die Nachbarbebauung ist städtebaulich gut gelöst.

    Der Vorschlag zur Überbauung des U-Bahn-Abganges bleibt vage.