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  • DE-15562 Rüdersdorf bei Berlin, DE-15562 Rüdersdorf bei Berlin
  • 09/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-260196)

Quartiersplatz und Schulerweiterungsbau Heinitz-Gymnasium


  • ein 4. Preis

    © TRU ARCHITEKTEN, HOLZWARTH Landschaftsarchitektur

    Architekten
    TRU ARCHITEKTEN, Berlin (DE), Düsseldorf (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: HOLZWARTH Landschaftsarchitektur, Berlin (DE)

    Preisgeld
    8.125 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Städtebau:
    Die städtebauliche Raumbildung der Arbeit 17007 überzeugt. Es entsteht eine großzügige Nord-Süd-Verbindung, die sich dort zu Platzsituationen aufweitet, wo entsprechende nachbarschaftliche Bezüge dies nahe legen. Eine stufenweise Realisierung ist gut möglich.

    Die großzügige Treppenanlage als nördlicher Eingang zum Quartier wird begrüßt, erscheint aber in ihrer Dimensionierung doch etwas zu mächtig. Rampenlösungen sind in dieser großzügigen Böschungsgestaltung leider nicht erkennbar.

    Die Raumfolge Quartiersgarten – Quartiersplatz – Pausenhof ist sehr ansprechend, auch wenn die großzügige zentrale Wegeführung von der öffentlichen Durchquerbarkeit des Pausenhofes abhängig ist. Die Anbindung der Brückenstraße über die zentralen Platzflächen nach Westen und damit die Zweiteilung der Platzflächen wird kritisch gesehen, lediglich eine Überquerbarkeit für Rettungsfahrzeuge ist notwendig.

    Objektplanung:
    Das neue Schulgebäude fügt sich mit dem nördlichen Haupteingang und dem südlichen Eingang orientiert zum Bestandsgebäude sehr gut in die Raumfolgen des Platzes ein. Der Pausenhof bildet einen attraktiven, angenehm differenzierten Außenraum im Osten der Schule. Der Baukörper der Schule bildet einen guten räumlichen Abschluss des Wohnhofes im Westen mit angemessenen „Öffnungen“ an den Ecken.

    Die geforderte Anbindung an das Bestandsgebäude erfolgt zentral .mit einem transparenten Verbinder über zwei Ebenen (im 1. und 2. Stock). Durch die Lage des neuen Schulgebäudes in der Flucht des westlichen Wohnhauses wird die geforderte Sichtachse angemessen berücksichtigt, die Erschließung dieses Bereiches für den Individualverkehr wird problematisch gesehen.

    Foyer und Aula sind großzügig zum nördlichen Haupteingang orientiert, wobei die lichte Höhe der einstöckigen großen Aula im Detail kritisch zu überprüfen ist. Die beeindruckende zentrale Treppenkaskade des viergeschossigen Schulgebäudes schafft unterschiedliche, attraktive offene Raumangebote im zentralen Erschließungsbereich. Die Grundrissstruktur ist gut organisiert und bietet eine gute Balance zwischen den Funktionsräumen und den offeneren Nebenflächen.