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  • 09/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-261685)

Objektplanung Gebäude

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  • 4. Preis

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    TGA-Fachplaner
    Henne & Walter GbR, Reutlingen (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Bez+Kock Architekten Generalplaner GmbH, Stuttgart (DE)
    Landschaftsarchitekten: ST raum a. Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin (DE)
    Tragwerksplaner: wh-p Ingenieure, Stuttgart (DE), Basel (CH), Berlin (DE)

    Preisgeld
    46.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Städtebaulich handelt es sich bei der Mathematik um einen zweigeteilten Baukörper parallel zur Fasanenstraße, der die Gebäudemasse angenehm gliedert und in dem Bereich, in dem die Baukörper gegeneinander verschoben sind, einen großzügigen öffentlichen Durchgang zum Hofbereich und zum IMoS anbietet.
    Die Gebäudeteile sind über dem Durchgang in den oberen Geschossen durch zwei Gebäuderiegel (oder Brücken) miteinander verbunden.
    In dem südlichen Gebäude sind im Erdgeschoss größtenteils die Hörsäle um ein Foyer angeordnet, die bis in das UG reichen. Seminarräume und Studierenden-Arbeitsplätze sind bis in das zweite Geschoss vorgesehen. Leider besteht zwischen dem Durchgang und dem Foyer keine großzügige Verbindung, so dass beide räumlich wie funktional nicht voneinander profitieren.
    Es wird kritisiert, dass an dem öffentlichen Durchgang keine ausreichend attraktiven oder belebenden Räumlichkeiten liegen, so dass zu befürchten ist, dass sich der Durchgang zu einem toten und unbelebten Raum entwickeln könnte. An dem Foyer liegen lediglich Hörsäle und eine Freitreppe, die bis ins 1.OG führt, so dass auch hier die Nutzung keinen wirklich belebten Raum verspricht.
    In dem nördlichen Gebäude liegen die Bibliothek im EG und 1.OG und die EDV-Pools im 2.OG. In beiden Gebäudeteilen liegen die Büroräume über den ersten 3 Geschossen, durch Höfe gegliedert und belichtet, und bilden somit einen in sich geschlossenen und ungestörten Bereich über den Geschossen mit den öffentlichen Nutzungen.
    Es wird kritisiert, dass die Flure teilweise unbelichtet und insbesondere auf der Ostseite unangenehm lang und eintönig sind.

    Das IMoS ist über ein Entrée mit einer sogenannten Eventtreppe ausgestattet, die ins 1. OG führt.
    Vom Foyer sind der Konferenzsaal sowie der Bereich der Graduiertenschule erschlossen. Die Bereiche des 3D-Labors im EG werden leider nur über einen Nebeneingang erreicht, was das EG in seiner Erschließungsstruktur etwas unübersichtlich macht.
    Die Obergeschosse mit den Arbeitsgruppen sind dagegen übersichtlich um zwei Höfe als Dreibund angeordnet, was aus Sicht der Nutzer ihren Vorstellungen von Kommunikationsräumen entspricht.
    Die teilweise unbelichteten Flure werden kritisch diskutiert, wobei die Kommunikationsräume an der Ost- und Westfassade sinnvoll und übersichtlich angeordnet zu sein scheinen.
    Es wird diskutiert, ob die Fassade mit einem gleichmäßigen Raster aus großzügigen Öffnungen mit Stahlglaselementen und vorgehängten Betonfertigteilen dem Bild einer heutigen Universität oder heutigen Institutsgebäuden gerecht wird.

    Die grundsätzliche Struktur der Freiraumgestaltung wird als zufriedenstellend mit Potential für eine Weiterentwicklung bewertet.
    Die Fassade befindet sich aus energetischer Sicht im Mittelmaß, die energetische
    Optimierung ist zu empfehlen.

    Das Konzept der klaren Orientierung um Innenhöfe wird begrüßt, lässt aber leider eine stärkere Verknüpfung mit dem öffentlichen Durchgang vermissen. Auch wird die Identität der neuen Hochschulgebäude nachaußen als eher schwach angesehen.


INFO-BOX

Angelegt am 15.09.2017, 13:56
Zuletzt aktualisiert 26.09.2017, 08:49
Beitrags-ID 4-146000
Seitenaufrufe 38

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