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  • DE-84032 Landshut, DE-84032 Landshut
  • 09/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-264122)

Ehemaliges Bahngelände westlich des Hauptbahnhofs


  • 2. Preis

    Lageplan, © Breining + Buchmaier Architekten, silands | Gresz + Kaiser Landschaftsarchitekten

    Landschaftsarchitekten
    silands | Gresz + Kaiser Landschaftsarchitekten PartG mbB, Ulm (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten, Stadtplaner: Breining • Buchmaier Architekten I Stadtplaner I Energieberater, München (DE)

    Preisgeld
    7.050 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Quartiersplatz im Osten formuliert einen angemessenen Auftakt für das neue Quartier und stellt einen relativ selbstverständlichen Übergang zur Bestandsbebauung dar, weiterhin wurde die Abstufung der Bebauung und die Gemeinschaftsnutzung positiv diskutiert.
    Der Quartiersplatz ist erdgeschossig mit vielfältigen sozialen Einrichtungen besetzt und gut proportioniert, hierzu leistet der Realisierungsteil im ersten Bauabschnitt mit den geförderten Wohnungen einen Beitrag.
    Die verkehrliche Erschließung erfolgt ausschließlich über die im Bereich des Quartiersplatzes versetzte Bahnhofstraße an der die TG-Zufahrten und die Besucherstellplätze organisiert sind. Die Tiefgaragen sind den geplanten Bauabschnitten zugeordnet und sinnvoll dimensioniert. Die Entwicklung des Gesamtgebiets erfolgt sinnvoller Weise in Westrichtung.
    Die abseits der Haupterschließung vorgeschlagenen Wohnungseingänge sind im Hinblick auf ihre Adressbildung problematisch.
    Die Öffnung des gesamten Quartiers in Richtung Flutmulde (Süden) lässt eine hohe Wohnqualität erwarten. Die Grünräume sind über Wegebeziehungen mit dem bestehenden Fuß- und Radwegenetz verknüpft. Sie werden in Richtung Norden und Westen durch einen Grünpuffer mit Naherholungsfunktion und einen Abenteuerspielplatz ergänzt. Der Übergang zu den Bahngleisen ist gut gelöst. Die offenen Höfe bieten gute Bezüge zur Flutmulde und lassen eine Vielfalt von Aktivitäten erwarten. Durch eine enge Anordnung der Tiefgarage werden die Innenhöfe nur teilweise unterbaut und schaffen damit Raum für Großbäume. Auch der Abstand der Bebauung zur Flutmulde bietet Raum für Wege und Aufenthalt. Die Arbeit ist konsequent durchdacht und bietet einen positiven
    Gesamteindruck.

    Die durchgängige Lärmschutzbebauung in Richtung der Gleisanlagen ist mit Laubengangerschließung und Maisonettetypen sowie zwischengeschalteten Glaswänden ausreichend leistungsfähig. Eine dezentrale Biomasseheizanlage je Bauabschnitt und die Nutzung von Solarthermie erfüllen in ökologischer Hinsicht die heutigen Anforderungen bei der Energieerzeugung. Die Planung weist eine überdurchschnittliche Wirtschaftlichkeit in Bezug auf die dargestellte BGF und die WE auf. Ebenso verspricht die konventionelle Konstruktion keine erhöhten Kosten bei der baulichen Umsetzung des Konzepts.