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  • DE-93049 Regensburg
  • 10/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-281583)

Neuordnung und Bebauung des Areals Wittelsbacherstraße 7


  • ein 3. Preis

    kein Bild vorhanden
    Energieplaner
    Müller-BBM GmbH, Planegg/München (DE), Berlin (DE), Dresden (DE), Frankfurt (DE), Gelsenkirchen (DE), Hamburg (DE), Karlsruhe (DE), Köln (DE), Nürnberg (DE), Reutlingen (DE), Stuttgart (DE), Weimar (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Und Mang Architektur, München (DE)
    Landschaftsarchitekten: Burkhardt | Engelmayer Landschaftsarchitekten Stadtplaner Partnerschaft mbB, München (DE)
    Tragwerksplaner: Ingenieurteam Bergmeister, Vahrn (IT), München (DE), Bruneck (IT)
    Visualisierer: Jonas Bloch Architekturvisualisierung, München (DE)
    Modellbauer: PETER GÖTZ | sehen + verstehen, München (DE)

    Preisgeld
    7.500 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Park wird optimal in die Bebauung eingebunden. Dies spiegelt sich im niedrigen Flächenverbrauch in der Bebauung wieder.
    Auch positiv zu bewerten ist die Tatsache, dass der Park lediglich mit einem konzentrierten Gebäude besetzt wird. Insgesamt ist der Parkcharakter hier in hohem Maße ausgeprägt.
    Die Ablesbarkeit des Wurzelraumes der erhaltenen Großbäume findet in der baulichen Umsetzung der Tiefgarage eine sinnige Antwort.
    Zu Gunsten des Baumbestandes wird aber auf 12 Stellplätze verzichtet.

    Zur Wittelsbacher Straße sind zwei sinnvoll, auf den Bestand bezogene, massive Baukörper gesetzt. Die Qualität der bestehenden Straßenbebauung wird durch die fehlende Sockelzone und die gewählte Dachform missachtet. Grundsätzlich ist verständlich, dass die massive Straßenbebauung rückseitig mit holzverkleideten Fassaden differenziert zum Ausdruck gebracht wird.

    Parkseitig wird die Zielsetzung auch im Rückgebäude konsequent umgesetzt.
    Den geförderten Wohnungen wird der attraktivere Standort zugewiesen.

    Die vorgeschlagene Materialität der straßenseitigen Klinkerbauten ist deplatziert und steht nicht im Kontext der übrigen Bebauung der Wittelsbacher Straße.
    Die parkseitige Fassadengestaltung mit Holzverkleidung ist grundsätzlich verständlich, aber architektonisch unvorteilhaft umgesetzt.
    Die Grundrisse sind sorgfältig erarbeitet. Leider entspricht die innere Erschließung vorallem bei den Straßenhäusern nicht dieser Qualität. Die straßenseitigen Wohnungen werden durch die dreispännige Ausführung vom Park abgeschnitten.
    Sie sind wenig attraktiv.

    Der Vorteil, der durch die Verlegung der Tiefgaragenzufahrt nach Süden entsteht, wird durch die Problematik der sehr steilen Rampe und der dort entstehenden großen, befestigten Flächen nicht aufgewogen.

    Die Arbeit weist ein sehr geringes Gesamtbauvoloumen auf, insbesondere die kompakte eingeschossige Tiefgarage leistet dazu einen wichtigen Beitrag.
    Die generierten Wohnflächen liegen in einem guten Verhältnis zum Hochbauvolumen, sodass eine wirtschaftliche Herstellung zu erwarten ist.