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  • DE-68161 Mannheim, DE-68161 Mannheim
  • 11/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-265332)

Bauliche Entwicklung der Universität Mannheim und des Friedrichsparks


  • Anerkennung konkreter Planungsbereich

    Lageplan M2000, © WES LandschaftsArchitektur

    Landschaftsarchitekten
    WES LandschaftsArchitektur Schatz Betz Kaschke Wehberg-Krafft Rödding, Hamburg (DE), Oyten (DE), Berlin (DE), Düsseldorf (DE), Shanghai (CN) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten, Stadtplaner: Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin (DE)

    Preisgeld
    7.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Ergänzungsbauten der Universität werden zu beiden Seiten der Bismarckstraße vorgeschlagen. Die Arbeit möchte so den Park stärken, näher an die Stadt heranführen und den Brückenschlag zum Rhein ermöglichen. Dies gelingt zum Teil. Ein neues solitäres Universitätsgebäude im Park tritt in einen Dialog zu einem neuen Platz, flankiert von Neubauten der Universität im Bereich der Sternwarte auf der Stadtseite.

    Die Weiterentwicklung der Bebauung am Kanal wird positiv gesehen. Die Positionierung der Sportgebäude an dieser Stelle wird lediglich wegen der Entfernung kontrovers diskutiert, ist aber an dieser Stelle gut denkbar.

    Die Anbindung zum Rhein im Bereich des Friedrichsparks bleibt weitgehend baulich unverändert. Es wird lediglich mit Licht/Farbinstallationen, Belägen und Anpassung der Gehölze gearbeitet. Den Vorschlag den Bahndamm rückzubauen ist unrealistisch.

    Die Bestandsgebäude der Universität im Quadrat A5 werden mit einem winkelförmigen drei-gliedrigen Baukörper ergänzt. Hier sollen zunächst das Rechenzentrum und später das Verfügungsgebäude und die Philosophische Fakultät realisiert werden.

    Die Anordnung der Baukörper schafft an dieser Stelle einen wohltuenden Abstand zur Sternwarte. Es entsteht ein angenehmer kleiner räumlich gefasster grüner Platz. Dies wird ausdrücklich gewürdigt. Teile dieser Gebäudekonfiguration können an dieser Stelle jedoch erst nach Rückbau des „Fly-Overs“ realisiert werden. Dies wird kritisch gesehen.

    Jenseits der Bismarckstraße wird ein großer singulärer Baukörper für das Haus der Studierenden und die Forschung vorgeschlagen. In der Höhe passt er sich dem benachbarten Amtsgericht an. Die Großform um einen Hof für zwei verschiedene Nutzungen schränkt jedoch die Möglichkeit einer modularen Erstellung erheblich ein. Der Versuch den Eingriff in den Park auf diese Weise zu minimieren, wird zwar prinzipiell gewürdigt, der Baukörper verzichtet jedoch darauf Kanten und Fluchten des Schlosses aufzunehmen und steht letztendlich als Solitär isoliert neben den anderen Gebäuden der Universität. Die Kenn- und Planungsdaten lassen eine wirtschaftliche Umsetzbarkeit vermuten.